High End München 2013

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Leitmesse, Leitfaden, Launemacher
Was soll schon „normal“ sein auf einer Messe, bei der es um nichts weniger als den besten Ton, das beste Bild geht? Es ist ja tatsächlich so: Wer das Beste will, legt sich ins Zeug und besucht die HIGH END in München – die einen als Aussteller, die anderen als Besucher. Und wie zu spüren war, hat es sich 2013 für beide Seiten gelohnt.
FIDELITY jedenfalls blickt auf vier „tolle Tage“ im MOC in München zurück. Mittlerweile ist der erste Jahrgang komplettiert und wir wurden allseits mit reichlich Lob und konstruktiver, durchweg positiv gestimmter Kritik überschüttet – vielen Dank dafür. Darüber hinaus ging das erste, frisch aus der Druckerei eingetroffene FIDELITY-Buch (Robert Harleys Leitfaden: Einführung in die hochwertige Musikwiedergabe) weg wie die sprichwörtlichen warmen Brezen. Darüber gefreut hat sich auch Mr. Robert Harley himself. Der Autor des Buches, extra aus den USA zur Messe angereist, war während seiner Autogrammstunden am FIDELITY-Stand stets umlagert und veredelte mit einer persönlichen Widmung jeden vorgelegten Prachtband noch ein bisschen mehr.
Allzu viel „bestes Bild“ war auf der diesjährigen HIGH END übrigens nur vereinzelt zu entdecken. Der Schwerpunkt der Messe lag 2013 – so eindeutig wie schon lange nicht mehr – auf bestem Klang. Und das ist gut so. Es gab deutlich weniger Klangkatastrophen als in den vergangenen Jahren, in denen so manche Anlage mit einer schon krankhaft „analytischen“ Abstimmung das Vergnügen an Musik quasi ad absurdum führte. Auffällig war zudem der teils unglaublich hohe Aufwand, den Hersteller und Distributoren betrieben, um den Besuchern eine abwechslungsreiche Show zu bieten: hier die unvermeidlichen übermannshohen und tonnenschweren Gigantismen, die jede Menge Kamerablitze und Kopfschütteln generierten. Dort die kleinen, feinen Klang-Überraschungen, die keineswegs ein Vermögen, sondern vielmehr ein wenig Sorgfalt bei Aufstellung und Zusammenstellung kosten. Wer sich auf der HIGH END also die Mühe machte, auch zwischen den Zeilen(-Lautsprechern) zu lesen, wurde belohnt. Das klangliche Niveau der Vorführungen ist insgesamt gestiegen, zugleich waren mehr „ganz normale“ Leute unterwegs, die für guten Klang eine ordentliche, aber nicht irrwitzige Summe auszugeben bereit sind.
Weiterhin voll im Trend liegen offenbar hochwertige Kopfhörer, die praktisch an allen Ecken feilgeboten wurden, aber auch Plattenspieler, effiziente High-End-Verstärker sowie – last but not least – Computertechik für Musik in Studiomaster-Qualität, die glücklicherweise immer seltener nach Computer und immer mehr nach anständigem HiFi ausschaut. Apropos Schau: Es gab auf der HIGHEND wieder ein gutes Dutzend auch optisch extrem gelungener Präsentationen, die mit floralem Beiwerk, gutem Kaffee und vielen liebevollen Details auch „mitgeschleppte“ Besucher bei guter Laune halten konnten.
Die nächste HIGH END findet statt vom 15. bis 18. Mai 2014

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