Audiodata MusicServer MS II

Audiodata MusikServer MS II

Jetzt mit Mehrzonen-Raumkorrektur

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Und „Klick“ … neue Anlage

Der Audiodata MusikServer MS II ist ein Computer mit vielen Talenten. So vielen, dass man den Überblick verlieren kann. Und jüngst kamen weitere hinzu – inklusive einer hochpräzisen Raumentzerrung.

Ich drücke erneut die „Play“-Taste der Roon-App. Mit demselben Ergebnis wie vorher: Ich bin baff! Ein orientalisches Instrument, das ich nicht näher einordnen kann, lässt seine scharfen, kristallenen Klänge durchs Zimmer schweben. Zither, Kim oder Yangqin? Eigentlich egal, klingt alles sehr ähnlich. Eine ätherische, an einen schwebenden Chor erinnernde Textur flutet das Zimmer. Darüber liegt ein tiefes, glockenartiges, langsam gespieltes Arpeggio. Alles zusammen erzeugt eine Atmosphäre, in der man sich verlieren kann.

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Audiodata MusicServer MS II

„The Stars you see in the night sky have been dead for centuries. Starlight creates the illusion of life for all these years.“ Brendon Perrys tiefe Stimme vibriert, während er die ersten Zeilen intoniert. Abgesehen von seinem Gesang lässt sich kein Element seines schier endlosen „Crescent“ exakt ausmachen. Die Panorama-Verteilung ist so eigenwillig, so übertrieben breit, dass sich die Instrumente über den gesamten Hörraum auszubreiten scheinen. Sie umranken mich mal von links, dann wieder von rechts.
Es mag wie ein Klischee klingen, aber bei diesem Song ist man wirklich mittendrin. Für den Rhythmus sorgen stoische Percussions, die mit ihrem Pingpong-Mix außerhalb des Raums zu stehen scheinen. Für sich gesehen wäre diese Abbildung kaum zu ertragen. Doch sie lässt im Zentrum Lücke … die perfekte Bühne für Perrys unverwechselbare Stimme.

Mehr Tiefe, Präzision und Timing

„Now I no longer trust these eyes of mine“, tönt es aus den Lautsprechern, deren Marke ich aus Contenance nicht erwähnen möchte. Ich traue derweil meinen Ohren nicht. Die Anlage ist dieselbe wie heute Morgen um neun, als ich sie eingeschaltet habe. Und bislang war ich immer glücklich damit. Erkennen kann ich sie trotzdem nicht mehr. Instrumente und Frequenzen verzahnen sich perfekt, spielen schlüssig miteinander statt nebenher. Das gibt Perrys Darbietung eine emotionale Tiefe, die ich daheim so noch nicht erleben konnte. Zudem ist das leichte Dröhnen im oberen Bass verschwunden. Das hat mich nie wirklich gestört. Jetzt, wo es fehlt, merke ich aber, wie sehr es die Bühnentiefe behinderte.

In der letzten Stunde hatte ich einen Gast im Haus. Nicht körperlich, sondern als kleines plapperndes und gestikulierendes Bewegtbild auf dem Tablet eines bekannten Obstproduzenten. Audiodata-Chef Peter Schippers hatte sich zur vorher verabredeten Videokonferenz eingefunden und ich hatte in den ersten Minuten unseres Gesprächs einen Heidenspaß daran, dass ich ihn nehmen und hinstellen konnte, wo es mir gefiel.
Anlass für unser „Treffen“ ist sein MusikServer MS II, der seit einigen Jahren den unverzichtbaren Mittelpunkt meiner Anlage bildet. Vor nicht allzu langer Zeit hatte ich in einem Anflug von Sturheit eigenmächtig die Server-Version von Roon auf dem handlichen Kasten installiert. Kein Problem so weit, der Tadel von Audiodata hielt sich in Grenzen: Der Hersteller selbst bietet die Installation als eins der zahllosen Add-ons des vielseitigen Servers an.

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Den MusikServer MS II hatten wir bereits ausführlich im Test. Zum Artikel gelangen Sie hier …

Eine verführerische DSP-Option

Mitte des Jahres verkündete mir Schippers in einem Telefonat, dass ihn ein Gedanke nicht mehr losgelassen habe. Das tat er im gewohnt ruhigen und erläuternden Tonfall. An feinen Untertönen merkte ich jedoch, dass ihn die Idee anfixte und in gespannte Erwartung versetzte: Im Januar 2019 veröffentlichte das Roon-Team Version 1.6 seiner formidablen Mediensoftware. Einen Equalizer gab’s auch vorher schon, einen ziemlich mächtigen sogar. Den bauten die Programmierer neben vielen weiteren Detailverbesserungen nun aber zur vollwertigen DSP-Workstation aus. Man kann seither beliebig viele Plugins kaskadieren, darunter Audio-Prozessoren, Crossover-Filter (zur Simulation einer Frequenzweiche), gewöhnliche parametrische EQs sowie selbst definierte Faltungsalgorithmen …

Audiodata MusikServer MS II
Ein Blick in Roons DSP-Factory … es können beliebige viele Plugins aktiv sein, bei uns läuft natürlich nur die Audiovolver-Engine (“Faltung”).

Faltung? Insider wissen, dass Audiodatas herausragender Raumprozessor „Audiovolver“ mit eben dieser Mathematik arbeitet. Stets umtriebig und auf der Suche nach sinnvollen Ergänzungen portierte Schippers die Engine seines Room-EQs. Via Roons DSP-Factory bietet der MS II nun dieselben Möglichkeiten.
Das konnte er freilich auch vorher schon, allerdings nur auf indirektem Weg: Die Korrekturfunktion musste fest in die Audiodateien eingerechnet werden. Das klappt, ist aber etwas starr. Das neue Plugin hingegen rechnet in Echtzeit und erwischt alles, was Roon so von sich gibt. Neben den im Server gespeicherten Digitaldaten sind auch das Web-Radio sowie Tidal- und Qobuz-Streams einbezogen. Ganz einfach sei es nicht gewesen, die Filterbänke des Rechners ins Plugin zu übertragen, letztlich konnte Schippers die Funktionen des Audiovolvers aber eins zu eins übernehmen.

… dann legen wir mal los!

Audiodata MusikServer MS II
Peter Schippers erklärt, ich lausche … die Einrichtung der Raumentzerrung wurde via Video-Konferenz begleitet.

Der formale Ablauf bei der Einrichtung ist derselbe wie beim Audiovolver selbst. Peter Schippers schickte mir ein Mess-Kit inklusive Mikrofon, Stativ, Audio-Interface und mehreren Metern Takellage. Kaum war es bei mir, vereinbarten wir einen Termin für die Live-Cam-Action-Fernwartung … oder wie auch immer man das nennen mag. Das Messequipment hatte ich an jenem frühen Vormittag bereits in Position gebracht. Die gewohnt ausführliche Anleitung illustriert in vielen Bildern alle notwendigen Arbeitsschritte. Sie verrät überdies auch, wie man die knapp sieben Kilo Material anschließend wieder in den schlanken Karton bekommt.
Meine akustischen Problemzonen waren mir wohlbekannt: Die Anlage spielt in einem knapp 50 Quadratmeter großen Wohnraum, der abgesehen von mehreren Festmetern Bücherregal und einer kleinen Palme namens Lehmann ohne explizite Dämpfung auskommen muss. Hinzu kommen ausgeprägte Dachschrägen und die asymmetrische Positionierung der Anlage – wenn ich den Architekten in die Finger bekomme, der die Tür in der Zimmermitte positionierte! Ich kann eigentlich von Glück reden, dass ich mit einem vertretbaren Dröhnen der oberen Basslagen davongekommen bin …

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Der MusikServer MS II erlaubt Fernwartung

Nachdem ich Schippers die Situation in Wort und (über die Kamera des Obst-Tablets) auch im Bild geschildert habe, beginnt der ferngetriggerte Messdurchgang. Dazu schaltet er sich via ­Remote-Desktop auf meinen MusikServer. Da dieser mit einer gehörig entrümpelten Version von Windows 7 arbeitet, ist das problemlos möglich. Kurz darauf gleiten Sinus-Sweeps mit beachtlichem Pegel durch mein Wohnzimmer und bäumen sich immer wieder zu schier unerträglichen Pegelspitzen auf. Ich durchleide meine Raummoden gewissermaßen körperlich und bin heilfroh, dass ich den Termin auf den Vormittag gelegt habe – das erspart eine Menge mürrische Blicke und Fragen meiner Nachbarn.

Danach ist der Audiodata-Chef eine Weile mit sich selbst beschäftigt. Er analysiert die Messungen und „baut“ mir eine handverlesene Korrekturkurve. Mit Wunschvorgaben. Mein Geschmack ist ihm von vorherigen Tests des Audiovolvers bekannt: Neutral, aber nicht zuuu nüchtern und gern mit einem kleinen Extra-Schubs an Emotion. Als Ergebnis präsentiert er mir eine klassische Klangwippe: Bass rauf, Höhen runter – gerade so viel, dass man es noch als audiophil durchgehen lassen kann.

Und sollten Sie sich beim Anblick der Grafiken wundern, dass dieses Konzept gerade noch als audiophil gilt, obwohl wir den Bass um fast neun Dezibel anheben: Vergessen Sie die Skalierung! Es handelt sich um Messungen vom Hörplatz aus, bewusst MIT Einfluss des Raums. Und die haben nichts mit den sonst üblichen Normmessungen auf einen Meter zu tun, die raumakustische Signaturen ausblenden.

Kernfeature „Service“

An dieser Stelle sollten wir auf ein zentrales Feature des MusikServer MS II eingehen. Der Rechner selbst ist nichts weiter als eine Plattform. Wirkung, Verlässlichkeit und Vielseitigkeit haucht ihm Peter Schippers ein.
Seit dem ersten Tag – der Server erschien in 2012 – verbessert der Diplom-Ingenieur seinen Computer, fügt Features hinzu und macht ihn damit fit für kommende Anforderungen. Er schnürte verschiedene Hardware-Pakete, die etwa verbesserte Strom- und Netzwerkstrippen beinhalten, D/A-Wandler, CD-Ripper oder Backup-Platten – stets begleitet von superben Anleitungen. Einst als reiner UPnP-Ripping-Server konzipiert, fügte er seinem MS II eine Abspielfunktion hinzu, sorgte für die Airplay-Anbindung, integrierte zuletzt Roon und schützte seine Kunden in zahllosen Mails vor klangschädigenden Windows-Updates. Praktisch im Wochentakt erhalte ich Nachrichten, die mir von kürzlich erfolgten Wartungen und Pflegearbeiten künden.
Dieses Sorglospaket muss man im jährlichen Abo hinzubuchen, bei all der Mühe und dem Aufwand, den sich Schippers bei der Pflege seiner Server macht, sind die aufgerufenen 180 Euro ein Schnäppchen – für Computer-Muffel sogar reinstes Gold.

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Audiodata MusikServer MS II
Die Korrektur ist im Gange: Im Bild erkennt man die Verläufe der rechten und linken Box (grün und rosa). Die Rote Linie ist unser gewünschter Zielverlauf: Schmackes im Bass, etwas Farbe in den Höhen … gerade so dosiert, dass es nicht hörbar färbt.

Und auch jetzt profitiere ich von seiner Expertise: Schippers erkennt auf den ersten Blick, dass die Frequenzweichen meiner Lautsprecher das Timing auseinanderreißen. Und schlimmer noch, einer der Mitteltöner ist verpolt, spielt „out of Phase“. Ich habe mich offenbar daran gewöhnt und registriere den Fehler gar nicht mehr. Unser Gehör passt sich über die Jahre an solche Ungereimtheiten an.

Klangabstimmung nach Maß

Nach einigen Minuten hat er die Korrektur abgeschlossen und auf dem MusikServer MS II installiert. Ehe wir zu meinen eingehend geschilderten Eindrücken zurückkehren, sollte ich aber die Architektur von Roons DSP-Factory erklären: Im Grunde genommen handelt es sich um eine offene Plugin-Schnittstelle. Wer einmal Effekte in Programmen wie Steinbergs Cubase oder Abletons Live kaskadiert hat, kennt das Spiel: Die Signale durchlaufen die Plugins hintereinander. Das geschieht mit hoher Bit-Präzision und ist verlustfrei, sofern die eingespannten Filter keinen Unfug anstellen. Davon können wir bei der Audiovolver-Engine ausgehen. Verschiedene Ketten von Effekten und Prozessoren lassen sich außerdem als Presets abspeichern.

Audiodata MusikServer MS II
Schritt zwei: Aus dem Frequenzgang und der gewünschten Zielkurve wurden zwei Korrekturen errechnet (unten, blau), die der Audiovolver-Engine als Vorgabe dienen.

Und jetzt kommt das Beste: Roon verwaltet die DSP-Ketten pro Ausgang (!). Man könnte sich von Audiodata also gleich mehrere Korrekturen für unterschiedliche Zimmer (respektive Anlagen) anfertigen lassen. Eine für den Hörraum, eine andere fürs Wohnzimmer, eine weitere fürs Arbeitszimmer und eine letzte für den kleinen Sonos-Streamer im Badezimmer … theoretisch ist alles machbar. Da der MS II mit einem leistungsfähigen Celeron (4 x 1900 MHz) ausgestattet ist, bewältigt er unzählige solcher Korrektur-Zonen parallel.

Bis zu 65 000 Filterbänder

Ich bin derweil völlig erschlagen, weil mir erst jetzt dämmert, auf welch fadem Niveau meine Anlage bisher musizierte. Tonal war alles in Ordnung, doch rastet die Musik nun spürbar besser ein und spielt auf den Punkt. Kurz gesagt: Sie berührt mich – ein Unterschied, der sich weder in Klangprozenten noch in barer Münze ausdrücken ließe. „Ich symmetriere die Lautsprecher und rücke das Timing gerade“, erklärt mir Schippers die Vorgänge. Seine Messungen ergaben ein Ungleichgewicht in den Amplituden meiner hüfthohen Standboxen. Das gleicht das AV-Plugin aus, indem es die lautere Box an den erforderlichen Stellen eindämmt und das Panorama so in der Mitte verankert.

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Audiodata MusikServer MS II
Und noch ein schneller Blick in die Frequenzweiche der Lautsprecher: unten vor (räusper) und oben nach (grün) der Korrektur. Wir basteln uns das Timing.

Es nutzt dazu bis zu 65 000 FIR-Filterbänder pro Kanal, die sich hertzgenau einstellen lassen. Jedes einzelne dieser Bänder lässt sich aber auch in der Phase beeinflussen. Die Filter können also beliebig verzögert werden. Mit eben dieser Fähigkeit fängt er den verpolten Mitteltöner und das – sagen wir – verbesserungswürdige Timing meiner Frequenzweichen ein. Und „Klick“ – habe ich eine neue Anlage!

Senken, nicht heben!

Als kleines Mahnmal hinterlässt mir Schippers ein zweites Preset. Eines, dass den „Vorher“-Zustand reproduziert und den Pegelunterschied zwischen AV-Plugin und Bypass kompensiert. Da die Raumfaltung wo immer möglich Pegelspitzen begrenzt, statt Senken anzuheben, ist die korrigierte Version leiser als das „Original“. Das kann beim ersten Reinhören zu Irritationen führen. Lauter klingt subjektiv immer besser!
Das Absenken bedingt allerdings auch einen psychoakustischen Effekt, der den Prozessor schont: „Ich muss nicht alle Fehler korrigieren“, erklärt mir der Audiodata-Chef. „Das ist wie bei der Pflege eines Rasens: Soll er perfekt aussehen, schielst du über das Profil und stutzt die Handvoll Halme, die nach oben herausragen. Die zu kurzen sind egal, die nimmt man nicht wahr.“ Ich nutze ich das zweite Preset für A/B-Vergleiche. Allerdings benötige ich es nur wenige Male … zu deutlich ist der Vorsprung der Raumoptimierten Version.

Strom-Upgrade NT-MS

Die Roon-basierte Audiovolver-Engine ist nur eine von mehreren Verbesserungen, die ich meinem MusikServer MS II an diesem Vormittag spendieren kann. In einer gesonderten Lieferung schickte mir Schippers sein Linear-Netzteil, mit dem sich das beigepackte Computer-Netzteil ersetzen lässt. Die Spannungsversorgung ist vielleicht der letzte verbliebene Fallstrick des originalverpackten Servers und so kann ich das Upgrade sofort heraushören: Mit dem NT-MS (ab 430 Euro) musiziert der Server vom Fleck weg satter und straffer in den untersten Lagen. Die Bühne löst sich besser von den Lautsprechern und vor allem Bassimpulse lotst der kompakte Musikant nun merklich stabiler und souveräner in den Verstärker. Dieser Effekt ist in beiden Presets – also mit und ohne AV-Plugin – identisch, und wer ihn einmal erlebt hat, wird den MS II nicht mehr mit seinem Original-Netzteil hören wollen. Das Netzteil hat aber noch einen zweiten Vorzug:

Und jetzt auch noch ein „Besser-DAC“

Ein Blick auf die Rückseite des NT-MS offenbart, das man ein Duett an das Linearnetzteil anschließen kann. Buchse Nummer zwei ist für einen optionalen D/A-Wandler reserviert. Audiodata lässt sich eine maßgeschneiderte, aufgewertete Version des Manunta Evo Two DACs zuliefern, die eine verbesserte Clock besitzt. Der kostet 770 Euro, und ich kann ihn ebenfalls ausprobieren. Dass Manuntas handliche Silberkisten Schwung und klanglichen Elan besitzen, wusste ich schon vorher. Dass an einem Booster-Netzteil und gespeist vom Exklusiv-Modus der Roon-Installation des Audiodata MusikServer MS II aber derart die Post abgehen würde, hätte ich nicht vermutet.

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Audiodata MusikServer MS II

Der Wandler spielt transparent, offen und fügt ein knorriges, geradezu rabenschwarzes Fundament hinzu, das jede noch so feine Struktur der untersten Lagen offenbart. Vor allem scheint er aber sprichwörtlich Musik und Rhythmus im Blut zu haben. Da fällt es selbst Auralics kostspieligerem Altair (Version 1) schwer, mitzuhalten. Und der dürfte nur einer von vielen teureren DACs sein, die neben dem Evo den Kürzeren ziehen. Zudem ist der ultrakompakte Wandler mit einer Vorstufe ausgestattet. Er komplettiert den MS II also zur einzigen HiFi-Komponente, die man benötigt – abgesehen von einer Endstufe und den Lautsprechern natürlich … oder Aktivmonitore.

Wir meinen

Das Roon-EQ-Upgrade ist eine Aufwertung, die man eigentlich gar nicht euphorisch genug feiern kann. Klar, die physikalische Optimierung des Hörraums ist immer besser als digitale Entzerrung. Der Audiovolver-Engine gelingt das aber exzellent. Und vor allem ihre Eingriffe in Präzision und Timing der Lautsprecher-Frequenzweichen sind das Salz in der Suppe. Hier ist praktisch kein Schallwandler fehlerfrei. Bei alledem ist der MusikServer MS II immer noch bezahlbar geblieben.

Ein Überblick

In der Grundversion ist der MusikServer MS II ein reiner Windows-Computer mit einem Einstiegspreis von 2120 Euro (2 Terabyte Festspeicher). Erhältlich ist er in Schwarz und Silber sowie mit vier unterschiedlichen Farben (Rot, Grün, Blau und Weiß) des On/Off-Schalters. Folgende Erweiterungen werden angeboten:

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  • Speicher-Upgrade bis 6 TB HDD (+ 250 €) oder 4 TB SSD (+ 980 €)
  • Linearnetzteil NT-MS (ab 430 €)
  • WLAN-Modul (120 €)
  • High­End-Stromkabel (150 €)
  • UPnP/DLNA-Streaming via Asset (150 €)
  • UPnP/DLNA-Streaming und USB-Player-Feature via JRiver (180 €)
  • Roon-Streaming und USB-Player-Feature (ab 150 € ohne Roon-Lizenz)
  • CD-Ripping, CD-Laufwerk inkl. dbPoweramp (250 €)
  • Backup-Kits (verschiedene Sicherungslaufwerke ab 80 €)
  • USB-DAC 1 (Manunta HiFace inkl. Kabel, ab 310 €)
  • USB-DAC 2 (Manunta Evo-DAC AD inkl. Kabel, ab 770 €)
  • 1. Software-Paket (Timer-Funktion und Energiesparplan, 70 €)
  • 2. Software-Paket (Audiodata Shairport für Airplay-Einbindung, 90 €)
  • 3. Software-Paket (Audiovolver-Offline-Plugin, 650 €)
  • 4. Software-Paket (Audiovolver-Engine für Roon, 650 € ohne Roon-Lizenz)
  • Support-Paket (terminierte Fernwartung für ein Jahr, 180 €)

Kontakt

Audiodata
Rottstraße 19
52068 Aachen
Telefon: +49 241 512828

www.audiodata.eu

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