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in-akustik Referenz AC-3200 Netzfilterleiste

in-akustik Referenz AC-3200

Doppelte Absicherung

in-akustik Referenz AC-3200

Mit den Filternetzleisten AC-3200 zeigt in-akustik, dass sich audiophil und seriös in Sachen Stromversorgung nicht zwingend ausschließen müssen.

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In aller Kürze: in-akustik Referenz AC-3200

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Strom ist Vertrauenssache. Was nach dem Werbespruch eines Energieversorgers klingt, hat im High-End-Sektor einen ernsten Hintergrund. Gerade im audiophilen Bereich wird dieser Satz gern verdrängt – schließlich klingt „mehr Räumlichkeit“ aufregender als „sichere Erdung“. Doch eine hochwertige HiFi-Anlage hängt nicht nur am Netz, sondern auch an der Frage, ob man nachts ruhig schlafen kann. Netzleisten sind in diesem Zusammenhang weit mehr als simple Verteiler: Sie sind die unscheinbaren Gatekeeper, die über Geräteschutz, Brandsicherheit und – ja, auch das – über Versicherungsfragen entscheiden. Wer glaubt, mit obskuren „Klang-Leisten“ aus Hinterhofmanufakturen den Frequenzhimmel zu öffnen, riskiert dabei weit mehr als ein bisschen Rauschen im Signalweg. Denn sobald grundlegende Sicherheitsnormen ignoriert werden, beginnt der Tanz auf dünnem Eis. Seriös konstruierte Netzleisten und -kabel dagegen glänzen nicht mit esoterischen Versprechen, sondern mit handfesten Fakten: sichere Kontaktierungen, geprüfte Schutzschaltungen und dokumentierte Belastbarkeit. Damit bleibt die Anlage nicht nur störungsfrei am Netz, sondern auch die Hauswand und vor allem das Herz-Kreislauf-System unversehrt.

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Wertarbeit en Detail – jedes einzelne Bauteil der AC-3200 unterliegt einem perfektionierten Fertigungsprozess.

Bei in-akustik ist die Haltung in Sachen Strom eindeutig: Hier steht geprüfte Sicherheit vor Marketing, Ingenieurskunst vor Experiment. Anstatt improvisierte Konzepte zu präsentieren, setzt das Unternehmen konsequent auf normgerechte Fertigung, belastbare Technik und eine klare Orientierung an elektrischen Grundlagen. Jede Komponente entsteht dabei aus eigener Entwicklung – von den ersten Konstruktionszeichnungen über den Prototypenbau bis hin zur Serienreife. Anstatt auf vorgefertigte Standardmodule zurückzugreifen, kontrolliert das Unternehmen alle Schritte selbst. Auswahl der Materialien, präzise Montage und abschließende Endkontrolle liegen in einer Hand. Dazu gehören etwa eine Hochstromprüfung des Schutzleiters, die sicherstellt, dass Fehlerströme zuverlässig abgeführt werden, sowie eine Hochspannungsprüfung der Isolation, bei der die elektrischen Abstände und das Isolationsmaterial gezielt belastet werden. Nur wenn beide Tests ohne Beanstandung bestanden werden, erhalten Netzleisten- und kabel ihre Freigabe für den Markt. Zudem unterwirft man sich noch einer externen Prüfung, um die für den Export so wichtige CB-Zertifizierung zu erlangen.

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Werfen wir nun nach der Klärung grundsätzlicher Sachverhalte in Sachen Strom einen genaueren Blick auf die neuen Filternetzleisten, die in der Variante AC-3200 bei in-akustik als „Filternetzwerke“ bezeichnet werden. Warum aber überhaupt eine Filternetzleiste und dazu noch eine, bei der man zwischen verschiedenen Varianten wählen kann? Störungen im Netz können sich direkt auf die Musikwiedergabe auswirken – hörbar etwa als Brummen, Rauschen oder eine eingeschränkte Dynamik. Stromfilter, auch Netzfilter genannt, sollen hier Abhilfe schaffen. Technisch gesehen wirken sie wie eine Barriere: Sie blocken hochfrequente Störungen, Gleichstromanteile und Netzbrummen, bevor diese die empfindlichen Komponenten einer HiFi-Anlage erreichen. Elektromagnetische Störungen entstehen nicht nur im Stromnetz selbst, sondern durch zahlreiche Quellen im Haushalt – von LED-Lampen über Router bis hin zu Photovoltaikanlagen und Ladestationen für E-Autos. Oder aber auch durch die einzelnen Komponenten selber, die etwa in Form von Schaltnetzteilen hochfrequenten Ballast in das audiophile System einspeisen. Allerdings gilt: Stromfilter ist nicht gleich Stromfilter. Modelle, die für allgemeine Elektroanwendungen gedacht sind, greifen häufig zu stark in den Signalweg ein oder sind für die besonderen Anforderungen von Audio- und Videoanlagen ungeeignet. Speziell entwickelte Leisten wie die AC-3200 sind darauf ausgelegt, Störungen effektiv zu unterdrücken, ohne den Klang selbst zu verfärben oder die Dynamik auszubremsen.

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Je nach Anlagenkonzept hält die Netzleiste eine optimale Filterung bereit. Oben sehen Sie die auf Digitalquellen hin optimierte Variante…
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… hier die für Analoges und schließlich …
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… die variante mit DC-Blocker. Im Zweifel gilt Trial and Error.

Die Serie AC-3200 stellt den interessierten Highender nun vor die Qual der Wahl, offeriert sie doch drei Varianten: Analog, Digital und DC-Blocker. Der DC-Blocker schützt empfindliche Geräte vor Gleichstromanteilen im Netzstrom, die sonst Brummen bei Transformatoren verursachen können. Besonders bei Komponenten mit Ringkern-Transformatoren sorgt er für eine symmetrische Versorgung und hörbar saubereren Betrieb. Für analoge Geräte wie Verstärker, Vorstufen oder Plattenspieler empfiehlt sich das serielle Filternetzwerk AC-3200 Analog. Hier wird der Strom seriell über Spulen geführt, die Netzstörungen gezielt unterdrücken. Digitale Komponenten wie Streamer, DACs oder Netzwerkplayer profitieren vom Filternetzwerk AC-3200 Digital. Es arbeitet parallel und leitet hochfrequente Störungen effektiv gegen Erde ab – ohne die Dynamik der Geräte zu beeinflussen. Nun stehen wir natürlich vor dem Problem, dass wir in der Regel eine „Mischanlage“ zu Hause haben und nur etwa eingefleischte Vinylisten ein rein analoges Setting ihr Eigen nennen. Holger Wachsmann, Entwicklungschef bei in-akustik, empfiehlt hier ganz pragmatisch das Prinzip „Trial and Error“.

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In unserem Gespräch verweist er darauf, dass die Bezeichnungen und die damit verbundenen Zuordnungen der Netzleisten primär auf hauseigenen Erfahrungswerten beruhen und daher als Richtschnur dienen. Wer etwa einen Vollverstärker mit integriertem DAC und dazu noch einen Streamingclient als primäre Komponenten nutzt und womöglich nur hin und wieder den Plattenspieler in Betrieb nimmt, der wird selbstverständlich zur Digitalvariante greifen. Aber auch der Vinylfreund, der einen Vollverstärker mit Schaltnetzteil besitzt, könnte womöglich mit der AC-3200 Digital glücklich werden, besitzt er jedoch einen klassischen AB- oder gar einen Röhrenverstärker und nutzt seinen Netzwerkplayer nur hin und wieder, so scheint die analoge Variante die richtige Lösung zu sein. Damit der Kunde aber nicht die Katze im Sack kaufen muss, kann man sich zuvor im Verleihshop von in-akustik beraten und bedienen lassen, um dann zu schauen, was wirklich zu Hause passt. Ich jedenfalls war mit der neu gewonnenen Stabilität meiner Röhren-Phonovorstufe mittels der Analog-Variante klanglich und störungstechnisch mehr als zufrieden. Und so ist das Filternetzwerk AC-3200 – unabhängig von der gewählten Ausführung – vor allem in Kombination mit den hauseigenen Netzkabeln wie etwa dem AC-2502 – eine Stromversorgung, der man tatsächlich in doppelter Absicht vertrauen kann. Neben der Absicherung gegenüber den kleinen fiesen Störfaktoren namens Einstreuungen steht eine vertrauensvolle Absicherung in Sachen elektrischer Sicherheit. Wer hier investiert, kann die Stromversorgung seiner audiophilen Preziosen ein für alle Mal als abgeschlossen betrachten.

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Info

Filternetzleisten in-Akustik Referenz AC-3200

Konzept: Filterleisten in verschiedenen Ausführungen, optimiert für analoge oder digitale Komponenten sowie als reiner DC-Blocker
Anschlüsse: je Buchsen für 6 Endverbraucher; Zuleitung zur Wandsteckdose austauschbar
Garantiezeit: 2 Jahre
Preise: Filter Analog oder Digital um 1700 €, DC-Blocker um 1800 € (jeweils inkl. Standard-Netzanschlusskabel, Netzkabel Referenz AC-2502 um 340 €)

Kontakt

in-Akustik

Untermatten 12–14
79282 Ballrechten-Dottingen
Telefon +49 7634 5610-0
service@in-akustik.de

www.in-akustik.de

Mitspieler

Laufwerke: Thorens TD 126 MK III, Technics SL-1210 MK2
Tonarm: Koshin GST 801
Tonabnehmer: Sumiko Blackbird, Ortofon Concorde Century und 2M Black, Dynavector 20X2
Phonovorverstärker: Innovative Audio Ultimate 2b, Thel Phono M
CD-Player: Naim CD5i
Streamer: Naim CD5XS
Vollverstärker: Naim SuperNait
Lautsprecher: Gamut Phi 7, Lyngdorf Cue-100
Kopfhörer: Beyerdynamic DT 1770 Pro
Zubehör: Wireworld, Sommer, Creaktiv

Die angezeigten Preise sind gültig zum Zeitpunkt der Evaluierung. Abweichungen hierzu sind möglich.