Linn Sondek LP 12

Linn LP 12 – Eine Legende feiert fünfzigsten Geburtstag

Linn Sondek LP12 Klimax, Linn Ekos SE, Linn Ekstatik, Linn Urika

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Linn Sondek LP12 Klimax, Linn Ekos SE, Linn Ekstatik, Linn Urika – Eine Legende feiert fünfzigsten Geburtstag

Die HiFi-Welt wäre ohne den am 19. Juli 1972 erstmals vorgestellten Linn Sondek LP12 eine andere. Immer wieder gelang es dem südlich von Glasgow ansässigen Hersteller, mit wichtigen Impulsen die Szene zu bereichern. Auch wenn das Kerngeschäft inzwischen auf ausgefuchsten Digitalkomponenten und Lautsprechern beruht, hat Linn seinen Ursprung nicht vernachlässigt. Eher im Gegenteil!

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In aller Kürze

Linn Sondek LP12 Klimax: Das klassisch konstruierte Subchassis-Laufwerk steckt voll mit modernstem Hightech und gehört klanglich nach wie vor zur Weltspitze. Das modulare Konzept ermöglicht einen preiswerten Einstieg bei voller Aufwärtskompatibilität.

Linn Sondek LP 12 Navigator


In der ersten Hälfte der 1990er besaß ich selbst einen LP12. Damals noch mit Valhalla-Board, Ittok LV III/2 und dem Moving-Magnet-System K18/II. Zu meinem großen Bedauern musste ich ihn, der doch mein ganzer Stolz war, damals umständehalber verkaufen. Da ich selbst heute noch den damaligen Musikerlebnissen mit dem schottischen Plattenspieler ein bisschen hinterhertrauere, habe ich mich aufrichtig gefreut, als mir die Redaktion die Ankunft der Legende ankündigte. Die Freude wandelte sich allerdings spontan in Schnappatmung, als ich den Preis des Testgeräts erfuhr: 28 189 Euro. Das ist eine Menge Geld für einen Plattenspieler, der vor 50 Jahren erstmalig vorgestellt wurde und sich seither – zumindest auf den ersten Blick – kaum verändert hat.

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Die Verblüffung über die Linn’sche Preisgestaltung relativiert sich ein wenig, denn bis auf das äußere Erscheinungsbild ist praktisch kein Stein auf dem anderen geblieben. Außerdem handelt es sich bei dem uns freundlicherweise vom Klangstudio Pohl zur Verfügung gestellten LP12 in der „Klimax“ genannten Ausführung um eine Zusammenstellung des Besten und leider auch Teuersten, was die Schotten aktuell zu bieten haben. Vor allem aber kostet der Einstieg in das LP12-Universum in der Ausführung Majik samt Tonarm Krane und MM-Tonabnehmer Adikt inklusive Montage erheblich freundlichere 4105 Euro. Das Bemerkenswerte an dieser Einstiegsofferte: Man kann jederzeit – wenn einem der Sinn danach steht und der Geldbeutel es zulässt – nachträglich bis hin zur vollausgestatteten Klimax-Version hochrüsten.

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Linns legendärer LP 12 ist in unzähligen Varianten und Ausbaustufen erhältlich. Unser Modell trägt die Bezeichnung „Klimax“ und repräsentiert den Vollausbau. Passend dazu lieferte uns der Hersteller das „Radikal“. Unter dem „Klimax“-Gehäusedeckel alter Schule verbirgt sich die Stromversorgung des Drehers.

Dazwischen gibt es eine schier unüberschaubare Anzahl an Stufen, deren Aufzählung den Rahmen des Artikels sprengen würde. Man sollte auf jeden Fall den Rat eines versierten Linn-Händlers in Anspruch nehmen, weil der am besten weiß, welche Aufrüstungsoptionen auch für ältere Exemplare sinnvoll sind. Linn ist zu Recht darauf stolz, dass auch betagte Exemplare jederzeit aktualisiert werden können. Mir ist kein anderer Hersteller bekannt, der ein derartig nachhaltiges Plattenspielerkonzept anbietet.

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Nach wie vor besteht jeder LP12 aus einer massiven rechteckigen Holzzarge, die man in vielen verschiedenen Furnieren und gegen Aufpreis in allen erdenklichen Farben bestellen kann. An der Oberseite wird zu etwas mehr als zwei Dritteln mit einer massiven Edelstahlplatte abgedeckt, an der sowohl der Motor als auch das Subchassis befestigt ist. Letzteres ist mit drei Schraubenfedern von der Zarge entkoppelt. In unserem Fall kommt die teuerste Variante Keel zum Einsatz, die gleichzeitig das für den Linn typische Tonarmbrett und den Tonarmkragen für Linn-Tonarme bereithält und aus einem Stück Aluminium gefräst wird. Möchte man andere Tonarme installieren, muss man auf die Subchassis-Varianten Kore oder Majik zurückgreifen. Diese erlauben, Naim-, SME- und Rega-Tonarme zu verwenden. Ob nun Majik, Kore oder Keel – in jedem Fall kommt das im Frühjahr 2020 eingeführte, beeindruckend stabile Tellerlager Karousel zum Einsatz. In diesem dreht sich ein zweiteiliger Plattenteller mit einer Gesamtmasse von 3,75 kg, der über einen Neopren-Riemen angetrieben wird und mit einer sehr dünnen Filzmatte Kontakt zur Schallplatte aufnimmt. Nach unten hin wird der LP12 durch ein Bodenbrett abgeschlossen, das aus einer Aluminiumplatte besteht und im Vergleich zu früheren Lösungen die Stabilität der Zarge deutlich verbessert. Gegen Aufpreis gibt es diese auch mit aufwendigen Dämpferfüßen und heißt dann „Trampolin“.

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Versuchen wir, uns einen Durchblick zu verschaffen: Rechts unten erkennen Sie die Halterung des Tonarms nebst Signalkabel. Links sitzt der Motor in seinem gekapselten Gehäuse. Die (grob) dreieckige Fläche ist das Subchassis, das von drei justierbaren Schraubenfedern in der Waage und in der Schwebe gehalten wird.

Im Klimax LP12 kommt ein streufeldarmer Gleichstrommotor zum Einsatz. Der befindet sich in einer schirmenden Motordose und wird von der aktuellen Version des Netzteils „Radikal“ angetrieben. Dieses kann man in zwei Gehäusevarianten (Klimax und Akurate) bestellen. Allerdings kostet die supercool designte Klimax-Version üppige 2675 Euro Aufpreis. Die Elektronik ist in beiden Fällen identisch. Sie erhält über einen in der Nähe des Motorpulleys angebrachten Sensor Informationen über die Umdrehungsgeschwindigkeit des Tellers. Da diese bei Gleichstrommotoren spannungs- und lastabhängig ist, muss über eine quarzkontrollierte Steuerung behutsam nachgeregelt werden. Dem Vernehmen nach kann das aktuelle Radikal/2 die Geschwindigkeit noch genauer einhalten. Außerdem soll es über ein rauschfreieres Netzteil verfügen sowie dank kleinerer Bauteile und eines neuen Platinen-Layouts kürzere Signalwege ermöglichen.

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Ohne Teller erkennt man das Geheimnis des unerschütterlich ruhigen Naturells: Ein optischer Sensor überwacht die Drehzahl des Motors und greift gegebenenfalls regulierend ein.

Von der Rauscharmut des Netzteils profitiert auch der interne Phonovorverstärker Urika, da er praktischerweise vom Radikal über ein spezielles Kabel mit Strom versorgt wird. Dieser entzerrt und verstärkt ausschließlich die Signale von Moving-Coil(MC)-Systemen, die entweder unsymmetrisch via Cinch oder symmetrisch über XLR-Buchsen an den nachfolgenden Verstärker weitergereicht werden. Besitzer eines der als Netzwerkplayer bezeichneten „All-in-one-Geräte“ von Linn werden sich vielleicht für den Urika II entscheiden, der die Phonosignale gleich „vor Ort“ digitalisiert und über das proprietäre Exakt-Link-System weitergibt. Man mag es kaum aussprechen, aber das Urika II verwandelt den LP12 in einen Streamer, was aber für den Betrieb innerhalb eines Linn-Systems nur konsequent ist.

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Ob nun rein analog oder digital: Am Urika gibt es nichts einzustellen. Der Verstärkungsfaktor (62,5 dB), die Eingangsimpedanz (75 Ω) und die Eingangskapazität (10 nF) sind fest vorgegeben. Die Werte passen optimal für das Zusammenspiel mit der Mehrzahl moderner MC-Systeme, die nicht zwangsläufig aus dem Hause Linn stammen müssen.

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Seit 2006 hört der Spitzentonarm aus dem Hause Linn auf den Namen „Ekos SE“ und ist seinen Vorfahren Ittok und Ekos wie aus dem Gesicht geschnitten. Trotzdem ist der Ekos SE nichts weniger als eine Neukonstruktion. Außer dem grundlegenden Konzept eines geraden, kardanisch gelagerten und mittelschweren Tonarms mit dynamischer Auflagekrafteinstellung wurde so gut wie jedes Detail überdacht und gegebenenfalls verbessert. Dazu gehört die neu gestaltete, etwas größere Headshell aus Aluminium, die endlich auch größeren Tonabnehmern Platz bietet. Sie wird fest mit dem Tonarmrohr verklebt, das im Ekos SE aus extrem steifem Titan besteht. Die so eng wie nur möglich tolerierten Lager werden in deutlich verstärkten Edelstahlgehäusen aufgenommen. Das macht die Verwendung eines inneren Rohres im Tonarmschaft überflüssig. Geblieben ist die Einstellung der Auflagekraft mittels einer Präzisionsfeder, die so genau ist, dass sich die Auflagekraft auch ohne Verwendung einer Waage präzise einstellen lässt.

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Für eine Überraschung dürfte die Erscheinung des neuen Tonabnehmer-Flaggschiffs selbst bei Linn-Fans gesorgt haben. Das „Ekstatik“ getaufte Juwel entthront das nach wie vor erhältliche Kandid, ist mit einem Listenpreis von 6545 Euro aber auch deutlich teurer. Zum Einsatz kommt eine Nadel mit Micro-Ridge-Schliff, die auf einem beängstigend weit hervorragenden Nadelträger aus Saphir befestigt ist. Die Spulen haben eine Gleichstromimpedanz von 12 Ω und erzeugen bei einer Schnelle von 3,54 cm/s eine Ausgangsspannung von 0,45 mV. Damit gehört das Ekstatik zu den lauteren „Low-Output“-MCs.

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Eine Besonderheit sind die verwendeten Materialien des nur rudimentär vorhandenen Gehäuses. So besteht die birnenförmige Trägerplatte aus Aluminium, in die eine wabenförmige Struktur gefräst wird. Die dritte Gewindebohrung kommt nur beim Einsatz in Tonarmen von Linn und Naim zur Geltung. Natürlich kann das Ekstatik auch in jeden anderen Tonarm mit Halbzollbefestigungen montiert werden. Zwischen den Polschuhen befindet sich ein Einsatz aus Aluminiumbronze, an dessen Seiten sich Führungskanäle für die hauchdünnen Signaldrähte befinden. Laut Linn sollen gerade diese Einsätze für einen optimalen Klang verantwortlich sein. Über weitere Details, wie zum Beispiel die Nadelnachgiebigkeit, hüllt man sich in Schweigen. Meine Resonanztests deuten darauf hin, dass diese bei etwa 10 µm/mN liegt und dass das Ekstatik eigentlich für den Einsatz in schwereren Tonarmen (effektive Masse größer 15 g) ausgelegt ist. Aber keine Sorge: Der mittelschwere Linn Ekos SE hat das Ekstatik jederzeit voll im Griff. Mit der empfohlenen Auflagekraft von 20 mN und einer Antiskating-Einstellung von nur 1 mN schafft es bei Abtasttests locker 70 µm, was für ein „hart aufgehängtes“ MC-System einen sehr guten Wert darstellt.

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Im Ekos SE auf dem Linn Sondek LP12 Klimax montiert macht das Ekstatik schon vom ersten Ton an klar, dass es sich unter meine persönlichen „Top-3 MC-Systeme“ neben dem Dynavector XV-1t und dem Ortofon Anna einreihen wird. Es extrahiert wie selbstverständlich alle Klangdetails aus der Schallplattenrille, ohne dabei ins Sezieren zu verfallen. Die stupende Spielfreude kippt niemals ins aufdringlich Nervöse um. Hinzu kommt eine Klangfarbenpracht, die ich zusammen mit seinen anderen Vorzügen so nur sehr selten gehört habe.

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Prinzipiell entspricht Radikal den kleineren Spannungsversorgungen der Schotten. Den Unterschied macht das Gefräste Aluminiumgehäuse, das nach Herstellerangaben Ruhe in die Wiedergabe bringt.

Dass diese überragende Leistung ohne ein hervorragendes Laufwerk samt einem ebensolchen Tonarm und einem exzellenten Phonvorverstärker undenkbar ist, sollte klar sein. Damit beantwortet sich die Frage, ob der LP12 nach fünfzig Jahren immer noch ein zeitgemäßes Laufwerk ist, eigentlich von selbst. Mehr als das: Berücksichtigt man die auch in anderen Branchen zu beobachtende Retrowelle, dann trifft der Linn mit seinem klassisch-eleganten Design geradezu den Nerv der Zeit. Technisch ist er ebenfalls State of the Art. Netzteil und Motor gehen absolut lautlos ihrer streng geregelten Arbeit nach, und der von mir symmetrisch an meinen Vorverstärker Bryston BP-25MC angeschlossene Phonovorverstärker Urika ist praktisch rauschfrei. Auch die Verarbeitung aller Komponenten lässt keine Wünsche offen.

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Die scheinbar schon antiquiert wirkende Entkopplung mittels weicher Schraubenfedern im Zusammenspiel mit der bemerkenswert wirksamen Entkopplung durch die Bodenplatte „Trampolin“ macht den Sondek weitestgehend unempfindlich gegenüber äußeren Einflüssen durch Luft- und Körperschall. Es entsteht bei mir der Eindruck, dass in der Reduzierung aller störenden Einflüsse auf den fragilen Abtastvorgang eines der „Geheimnisse“ liegt, das den Klang des Linn Sondek LP12 ausmacht.

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Die Wirkung kann man sich am einfachsten „vor Ohren führen“, wenn man sich so dynamik- wie farbreiche Aufnahmen wie die Interpretation von „Walking On The Moon“ des Yuri Honing Trio (Manger – Musik von einem anderen Stern) zu Gemüte führt. Ich kann mich nicht erinnern, die Klangfarben des Spiels von Yuri Honing (Saxofon), Tony Overwater (Bass) und Joost Lijbaart (Schlagzeug) jemals derart authentisch und facettenreich gehört zu haben. Hinzu kommt eine geradezu explosive Reproduktion der Schlagzeugimpulse, die einen unwillkürlich zusammenzucken lässt.

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Selbst die vielerorts als Paradedisziplin schwerer Masselaufwerke angesehene Wiedergabe komplexer, großorchestraler Werke wie Arthur Honeggers Pacific 231 (Ansermet, L’Orchestre de la Suisse Romande, Decca SXL 6065) gelingt dem Jubilar par excellence. Hört man sich dieses komplexe Musikstück über einen qualitativ weniger hochwertigen Plattenspieler an, besteht die Gefahr, dass Pacific 231 zu einem zwar spektakulären, aber scheinbar zusammenhanglosen Getöse verkommt. Über den LP12 kann man plötzlich nachvollziehen, warum es bei der Uraufführung 1924 in Paris zu stehenden Ovationen des Publikums und zu begeisterten Rezensionen seitens der Kritiker kam. Wie ein guter Dirigent behält er nämlich stets die Übersicht, sodass man mühelos sowohl einzelne Instrumente wie auch Melodien verfolgen und somit die derbe Schönheit dieses sinfonischen Satzes vollumfänglich genießen kann.

Linn Sondek LP 12

Es ist hoffentlich deutlich geworden, dass mich der Linn Sondek LP12 Klimax in jeder Hinsicht nachdrücklich beeindruckt hat. Der Preis ist zugegebenermaßen nicht weniger beeindruckend. Da stellt sich die Frage, ob nicht schon die Akurate-Version ein ähnliches Musikvergnügen ermöglicht. Oder sollte man sich ausgehend vom Majik peu à peu nach oben arbeiten? Da zu erwarten ist, dass es den Linn Sondek LP12 noch in ferner Zukunft geben wird, kann man die Käufer so oder so nur zu ihrer Entscheidung beglückwünschen und gemeinsam mit Linn auf die vergangenen wie kommenden fünfzig Jahre dieses Plattenspielers-Evergreens anstoßen. Cheers!

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Info

Laufwerk Linn Sondek LP12
Konzept: riemengetriebenes Subchassis-Laufwerk
Besonderheit: modulares Laufwerkskonzept mit voller Aufwärtskompatibilität
Optionen: zahlreiche Holzfurniere und Gehäuselackierungen, drei Motorsteuerungen (Majik [AC], Lingo [AC], Radikal [DC]), zwei Bodenplatten (Solid Base, Trampolin), drei Subchassis-Varianten (Majik, Kore, Keel), Tonarmbasen für Tonarme von Linn, Naim, Rega und SME sowie zwei interne MC-Phonovorverstärker (Urika [analog], Urika II [digital] verfügbar
Drehzahl: 33 und 45 U/min
Maße (B/H/T): 45/14/36 cm
Gewicht: 10 kg
Garantiezeit: 5 Jahre
Grundpreis: ab 2465 €; Ausstattungsvariante Majik (inklusive Tonarm Krane und MM-System Adikt): ab 4105 €, Ausstattungsvariante Akurate (inklusive Trampolin, Kore, Lingo, Tonarm Akito und MC-System Krystal): ab 9940 €, Ausstattungsvariante Klimax (Testgerät: inklusive Trampolin, Keel, Radikal [Klimax], Tonarm Ekos SE, MC-Tonabnehmer Ekstatic, Phonovorverstärker Urika): ab 28 189 €

Tonarm Linn Ekos SE
Konzept: kardanisch gelagerter, dynamisch ausbalancierter Drehtonarm
Zulässiges Tonabnehmergewicht: 3 bis 9 g
Dynamischer Auflagekraftbereich: 0 bis 30 mN
Effektive Masse: 11,5 g (mittelschwer)
Effektive Länge: 229 mm
Einbauabstand/Überhang: 211/18 mm
Kröpfungswinkel: 24°
Garantiezeit: 5 Jahre
Preis: um 5440 €

Tonabnehmer Linn Ekstatik
Konzept: Moving-Coil(MC)-System
Besonderheit: Befestigung mit drei Schrauben in Linn-Tonarmen (Akito, Ittok, Ekos) sowie Naim Aro möglich
Ausgangsspannung: 0,45 mV (3,56 cm/s)
Innenimpedanz: 12 Ω
Empfohlene Anschlussimpedanz: 100 Ω
Empfohlene Anschlusskapazität: 1000 pF (1 nF)
Nadelnachgiebigkeit: keine Angabe (ca. 10 µm/mN)
Gewicht: 7 g
Garantiezeit: 5 Jahre (ausgenommen Verschleiß)
Preis: um 6545 €, Austauschpreis um 4760 €

 

Kontakt

Linn Products Ltd.

www.linn.co.uk/de

Die angezeigten Preise sind gültig zum Zeitpunkt der Evaluierung. Abweichungen hierzu sind möglich.
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