MuSiCa NoVa PlethorA

MuSiCa NoVa PlethorA Standlautsprecher

Die MuSiCa NoVa PlethorA ist eine ausgereifte Standbox, die dank hohen Wirkungsgrades an Röhren und Transistorverstärkern problemlos einsetzbar ist.

MuSiCa NoVa PlethorA – Feinsinn, Kraft und Präsenz

Schöner Schein oder Klangsubstanz? Design oder Freude am Hören? Einfache Antwort: beides. Wenn man sich den neuen Standschallwandler PlethorA des fränkischen Vollsortimenters Harald Pensel und seiner Firma MuSiCa NoVa gönnt.

Jetzt muss ich wegen eines Lautsprechertests schon im Wörterbuch nachschlagen. Weil sich mein Griechisch-Vokabular in etwa auf Gyros, Zaziki, Bifteki und Ouzo beschränkt. Na ja, ein bisschen mehr kann ich schon, aber ich schreibe diesen Artikel, während es auf die Mittagszeit zugeht, und mein Magen sagt mir deutlich, dass es gerade wichtigere Dinge als die klangliche Analyse eines sehr beachtlichen Stücks Boxenbaukunst gibt.

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MuSiCa NoVa PlethorA
In Rot ist die MuSiCa NoVa PlethorA ein echter Hingucker.

Dabei klingt die PlethorA so überwältigend gut, dass ich die Nahrungsaufnahme während der ausgedehnten Hörsitzungen zwischendurch schon mal vergessen habe. Weil das Bad in Musik, das dieses Zweieinhalb-Wege-Konzept mir ermöglicht, zu den erfrischendsten Hörerfahrungen der letzten Jahre zählt. „Plethora“ heißt in der Sprache Homers und Sophokles’ so viel wie „Fülle“ oder „Überfluss“, kann aber auch „Überfülle“ bedeuten. Wie treffend der Name ist, werde ich im Verlauf ungezählter Hörabende erfahren.

Als ich begann, mich ernsthaft mit HiFi zu beschäftigen, Mitte der 1980er Jahre, prägten die damaligen Fachzeitschriften den Begriff der „Superbox“, gefolgt von der Einordnung in die Kategorie „Absolute Spitzenklasse“. Mal ganz abgesehen davon, dass der Absolutheitsanspruch angesichts unwägbarer Raumverhältnisse und vor allem angesichts völlig unterschiedlicher Hörgeschmäcker stets mit Vorsicht zu genießen ist, waren die damaligen Testsieger durch die Bank Monster. Übermannsgroß, mörderschwer, mit Chassis-Armadas auf der Frontplatte und kritischer Aufstellung im Raum. Wer die Concordes und Titans jener Zeit nicht sauber platzierte, wurde gerne mit dem glatten Gegenteil von Superklang bestraft.

Die Hörwelt des Jahres 2019 ist eine andere. Selbst Kompaktschallwandler können inzwischen erwachsen tönen. Auch der alberne Gedanke, man könne den Klang einer Komponente in ein allgemein gültiges Raster zwingen, verabschiedet sich gerade ins Nirwana der HiFi-Legenden – zum Glück. Das hindert die Entwickler allerdings nicht daran, klanglich bemerkenswerte Konstruktionen zu realisieren und Klang-Preziosen zu schaffen, die das seinerzeitige „Superbox“-Ideal locker hinter sich lassen – mit deutlich weniger umbautem Raum.

MuSiCa NoVa PlethorA
Angenehm wohnraumtaugliche Proportionen.

Die eingangs erwähnte Überfülle, auf die sich der Name dieses Lautsprechers bezieht, ist allezeit vorhanden: ganz viel Volumen, ganz viele Details, ganz weiter Dynamikumfang. Und das aus einer relativ schlicht gezeichneten Kiste, die ohne Sockelplatte beziehungsweise Auslegerfüße gerade einmal 1,16 Meter hoch, 23,4 Zentimeter breit und 45 Zentimeter tief ist. Dass das Stückgewicht bei 38 Kilo liegt, ermöglicht dem Besitzer, seine PlethorA auch allein von der Stelle zu bewegen. In meinem Hör- und Arbeitszimmer konnte ich so die beste Position selbst herausfinden, wobei die PlethorA, wie schon gesagt, ziemlich unkritisch in Sachen Aufstellung ist und weder relative Wandnähe noch eine geringe Distanz zur Rückwand sonderlich krumm nimmt. Wenn andere Konstruktionen schon längst mit aufgeblähtem Bass und schwammiger Ortbarkeit nerven, bleibt die PlethorA in den Tiefen knackig und klar definiert, in der Raumabbildung erstaunlich präzise und in der Tonalität absolut unverfärbt.

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Quellgeräte und Verstärker basieren bei MuSiCa NoVa seit jeher auf Röhrentechnologie. Deshalb wurde die PlethorA auf hohen Wirkungsgrad und gutmütigen Impedanzverlauf getrimmt, sodass sie selbst schwachbrüstige Röhrenverstärker nicht vor Probleme stellt. In meinem Testgerätepark befindet sich derzeit der Audio-Note-Vollverstärker iZero mit passendem CD-Player. Das weiße Verstärkerchen im Mini-Format drückt aus vier ECL82-Röhren gerade einmal acht Watt pro Kanal bei sechs Ohm an die Lautsprecherklemmen. Mit der PlethorA hat der putzige Brite nicht die geringsten Probleme und stemmt bei Bedarf Pegel, die dem Gehör schon nicht mehr zuträglich sind. Das Klangfarben-Feuerwerk, das bei Audio Note im wahrsten Sinne zum guten Ton gehört, setzt die MuSiCa NoVa PlethorA wie ein guter Studio-Monitor um. Sie unterschlägt nichts, fügt auch nichts hinzu und hält sich aus dem Eigenklang der kompakten Kombi von der Insel praktisch völlig heraus.

MuSiCa NoVa PlethorA
Das uns zur Verfügung gestellete Exemplar war eine Sonderausführung mit Motiven des Künstlers Felix Pensel. www.felixpensel.com.

Vor allem Stimmen machen über die Kette aus Audio-Note-Einsteigergeräten und fränkischem Schallwandler richtig Spaß, ganz egal, ob die russische Sopranistin Anna Netrebko nun mit dem Mezzosopran Elina Garanca einfühlsam und höhensicher die „Nacht der Liebe“ aus Hoffmanns Erzählungen (Souvenirs, Deutsche Grammophon) besingt oder das norwegische Pop-Sternchen Sigrid auf dem nagelneuen 2019er Album Sucker Punch (Island Records) ihren Superhit „Strangers“ ins Mikrofon haucht, ob Leonard Cohen „Hallelujah“ röchelt oder der britische Barde Paul Millns „Gibbi’s Song“ zum verstimmten Kneipenklavier knurrt. Schalte ich auf Transistortechnik von Mark Levinson um, wirkt das musikalische Geschehen aufgeräumter, noch definierter strukturiert und besticht mit einer erneuten Zunahme inhaltlich signifikanter Details.

Sängerinnen und Sänger sind über die PlethorA ganz nah, werden überaus plastisch und in plausibler Größe abgebildet. Dass die Abbildung so felsenfest gerät, ist laut Entwickler Uwe Wurm Verdienst des internen Helmholtz-Resonators, der, flankiert von gleichartigen Maßnahmen etwa bei der Chassis-Montage, Dröhnfrequenzen und Vibrationen eliminiert und einen „pechschwarzen“, tief reichenden, von einem nach vorne abstrahlenden Bassreflexkanal unterstützten Bassbereich sorgen soll. Der Hochtonbereich wird über einen speziellen Kalottenhochtöner mit Waveguide (quasi ein Horn ohne Druckkammer) übertragen. Der Frequenzgang steigt zu hohen Frequenzen ganz leicht an; wer es linearer möchte, kann der Weichenkonstruktion durch außen liegende Ministecker wahlweise einen 0,47-Ohm-Widerstand oder einen 1-Ohm-Widerstand einschleifen. Es kann allerdings passieren, dass dies je nach Raum, Aufstellung der PlethorA und persönlicher Präferenz des Guten schon zu viel ist. In meinen Räumlichkeiten stellte sich die Originalkonfiguration der Weiche als ideal heraus.

MuSiCa NoVa PlethorA
An der Mechanik gibt es nichts auszusetzen.

Ob man sich mit der PlethorA bei allem Feinsinn, aller Verliebtheit in feinste klangliche Einzelheiten auch die Kante geben kann? Aber sicher. Zwar ist dieser Schallwandler gewiss keine dezidierte Partybox – das hieße, ihn deutlich unter Wert einzusetzen. Aber bei Bedarf macht die PlethorA auch mit Rock sehr ordentlich Druck. Und sie läuft mit groß besetzter Klassik zu bestechender Form auf. Gustav Mahlers Achte, die „Sinfonie der Tausend“, bringt fast jeden mir bekannten Lautsprecher ganz schnell an seine Grenzen. Doppelt besetztes Orchester, ein schier gigantischer Chor (bei der Uraufführung standen mehr als tausend Menschen auf der Bühne, deshalb auch der Beiname) und ein umfangreiches Solistenensemble plus große Kirchenorgel entfachen schon im Eingangssatz „Veni, Creator Spiritus (Komm, Schöpfer des Geistes)“ einen gewaltigen musikalischen Sturm.

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Für den Hörtest habe ich aus meinem umfangreichen Mahler-Archiv die Version mit dem Schweizer Kammerchor, dem WDR-Rundfunkchor Köln, den Zürcher Sängerknaben, dem Kinderchor Kaltbrunn und dem Tonhalle-Orchester Zürich unter David Zinman ausgesucht. Weil die bei RCA erschienene SACD, die 2009 in der akustisch überragend guten Tonhalle eingespielt wurde, definitiv zu den erfolgreichsten Versuchen zählt, jene fast unaufnehmbare Musik für die Nachwelt festzuhalten.

Die MuSiCa NoVa PlethorA fächert mir den großen Raum in Tiefe und Breite sehr nachvollziehbar und authentisch auf. Die unweigerliche Maßstabsverkleinerung geschieht beinahe unmerklich. Und wenn die Basspfeifen der Tonhallen-Orgel einsetzen, dann spüre ich das im Bauch und im Kleinhirn – Orgelklänge haben bekanntlich immer auch eine psychologische Funktion. Tiefe Orgeltöne lösen beim Hörer, so die Theorie, Ehrfurcht aus. Das gelingt mit der PlethorA auch daheim. Mehr als das: Mir passiert, was einem Fachjournalisten eigentlich nicht passieren sollte – ich werde in die Musik hineingezogen, lasse den Silberling auch nach der Schöpfung des Geistes weiterlaufen und komme deutlich später als geplant wieder in der Wirklichkeit an.

MuSiCa NoVa PlethorA
Durch von außen steckbare Komponenten lassen sich problemlos Feinanpassungen vor Ort vornehmen.

Das passiert mir mit der PlethorA noch öfter, ob ich nun in Dermot O’Learys formidable Saturday Sessions (Sony Music) hineinlausche oder das spannende, fast völlig instrumental gehaltene Album Dionysus der Weltmusik-Formation Dead Can Dance in einem Rutsch durchhöre. Was auch klanglich eine Achterbahnfahrt aus experimentellen Sounds und Ethno-Beats wird. Dazwischen schaue ich noch in die Herstellerinformationen zur PlethorA hinein. Mein Testexemplar hat ein sehr sauber verarbeitetes Furnier aus hellem Birnenholz, das Fotomuster in der Redaktion kommt als „Arte Felix“ (der Sohn von Firmenboss Harald Pensel ist Bildender Künstler) in Dunkelrot mit künstlerisch gestalteten Musikerporträts daher – einschließlich farblich passendem Waveguide. Und auch so gut wie jede andere Oberflächenausführung ist lieferbar, denn die MuSiCa NoVa PlethorA ist ein handgefertigtes Manufakturprodukt, jede Ausführung ein Unikat, auf das der Kunde zwischen zehn und zwölf Wochen warten muss und das mit 6990 Euro Stückpreis angesichts des Gebotenen wohlfeil zu nennen ist. Spielt die PlethorA doch weit über ihrer Preisklasse – und ist damit nicht nur eine echte Superbox, sondern auch ein genuines Schnäppchen.

Die drei hinter der MuSiCa NoVa PlethorA

Oder: Wie Uwe Wurm, Andreas Krebs und Harald Pensel ihren persönlichen Superbox-Traum verwirklicht haben

Es muss das „Pinocchio“ sein. Kein steriler Verkaufsraum, kein noch so beeindruckendes Entwicklerlabor, sondern ein netter kleiner Italiener in Nürnbergs Südstadt, wo es wunderbare Pizza und wohlschmeckende Pasta gibt und wo man sich ganz entspannt über Lautsprechertechnik unterhalten kann.

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Ein Gespräch, das durchaus notwendig ist, denn die so schlicht aussehende MuSiCa NoVa PlethorA hat es im wahrsten Sinn des Wortes in sich. Ein Massenprodukt ist sie sowieso nicht, denn sie entsteht zu 99,9 Prozent in Handarbeit, vom Bau der Weiche bis zur aufwendigen Gehäusekonstruktion, die dem zuständigen Schreiner in der Anfangsphase Kopfschmerzen bereitete. Entwickler Uwe Wurm, im „richtigen Leben“ in der Sicherheitsbranche tätig, entwickelt seit über 35 Jahren Schallwandler, gerne im Team mit Andreas Krebs. Dass beide mit MuSiCa-NoVa-Chef Harald Pensel befreundet sind, half der Idee auf die Sprünge, passend zum Röhrengeräte-Portfolio des in Schwaig bei Nürnberg residierenden Entwicklers einen Schallwandler zu schaffen, wie man ihn in den Kistenschieber-Märkten ganz gewiss nicht bekommt. Dass die drei mit ihrem Produkt in die Topklasse wollen, war schon in einer frühen Phase der Entwicklung klar. Dass der Lautsprecher einen hohen Wirkungsgrad haben muss, um mit wattstarken Röhren-Endstufen zu harmonieren, gehört ebenfalls zu den grundlegenden Einträgen im PlethorA-Lastenheft.

Das Team hinter der Plethor A: Uwe Wurm, Harald Pensel und Andreas Krebs
Das Team hinter der Plethor A: Uwe Wurm, Harald Pensel und Andreas Krebs

Dass die drei PlethorA-Macher einen sehr breitbandigen Musikgeschmack haben, wirkte sich auf die Abstimmung aus. Tiefe, saubere Bässe sollte die etwas über einen Meter hohe Klangskulptur liefern. „Wie zaubert man den aus einem 17er-Tiefmitteltöner, ohne bei höheren Pegeln Mitteltonverzerrungen zu bekommen?“, fragt Uwe Wurm und gibt die Antwort mit einer schematischen Skizze: Eine Kombination aus einem rückwärtigen Helmholtz-Resonator und einer Bassreflexkonstruktion sorgt für ein klar definiertes Volumen. Außerdem kommt eine der Kardinaltugenden im fortgeschrittenen Boxenbau zum Tragen: Den Klang beeinträchtigende Vibrationen, vagabundierende Störschwingungen sucht man bei der PlethorA vergebens. Wo immer sie auftreten könnten, werden sie konsequent eliminiert.

So sind beispielsweise sowohl die Tiefmitteltöner der Zweieinhalb-Wege-Konstruktion als auch der im Hochtonbereich zum Einsatz kommende Waveguide – vereinfacht formuliert ein Horn zur definierten Schallführung ohne die Druckkammer, die bei Hornlautsprechern bisweilen Quelle für Verfärbungen ist – mit Zellkautschuk als Resonanzkiller befestigt.

Das gezielte Vorgehen gegen Vibrationen aller Art inklusive Körperschall-Effekten setzt sich bei der Gehäusekonstruktion fort. Dank eines Materialmixes, bei dem unter anderem Multiplexplatten und MDF beteiligt sind, laufen sich Störfrequenzen von selbst tot. In diesem Zusammenhang gewähren Uwe Wurm und Andreas Krebs auch Einblick in die Pläne für kommende PlethorA-Generationen: „Wir wollen künftig mit einem anderen Schichtmaterial sehr hoher Dichte arbeiten – der Schallwandler wird dann allerdings deutlich schwerer als die nicht ganz 40 Kilo, die er jetzt hat“, erklärt das Entwicklerduo fast unisono. Design und Qualitätskontrolle sind übrigens in den Händen Harald Pensels, der analog zu den vielen „Wunschoberflächen“ seiner Unterhaltungselektronik auch die PlethorA in einer Vielzahl von Varianten anbietet. Zu haben für mehr oder weniger moderate Aufpreise je nach Aufwand.

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MuSiCa NoVa PlethorA
Die Frequenzweiche ist das Ergebnis einer langen Höroptimierung und trägt maßgeblich zum Gesamtergebnis bei.

Dass für die PlethorA keine bei Vollmond unter einem Galgenbaum von irischen Jungfrauen handgepressten Chassis zum Einsatz kommen, sondern vergleichsweise handelsübliche Scan-Speak-Modelle, spricht für die Meriten der Frequenzweiche, deren endgültige Version in ungezählten Hörtests entstand. „Manche Boxenentwickler arbeiten nach dem Prinzip ‚Außen hui, innen pfui‘ mit billigsten Weichenbauteilen. Das entspricht nicht unserer Auffassung vom Lautsprecherbau“, konstatiert Andreas Krebs. Bis hin zum überaus stabilen Platinenmaterial wirkt die PlethorA-Weiche mit ihrem doppelseitigen Layout wohldurchdacht – und auch bei ihr werden Vibrationen ausgeschaltet, noch ehe sie entstehen können. Um Mikrofonie zu vermeiden, wird die Weiche in eine eigene Kammer direkt hinter der Rückwand des Schallwandlers eingebaut. Die Anschlussklemmen – sehr solide Exemplare vom MuSiCa-NoVa-Stammlieferanten Supra – werden direkt mit der Platine verschraubt.

Bei allem Aufwand sollte die PlethorA in ihrem Verhalten möglichst Verstärker- und Aufstellungs-unkritisch werden. So bleibt die Impedanz über das Gros des Frequenzbereichs bei zivilen vier Ohm, der Wirkungsgrad liegt laut Andreas Krebs dagegen bei beachtlichen 91 dB/m. Wie man den Raumeinfluss minimiert? „Zu höheren Frequenzen hin ist der Waveguide ein Wellenleiter, der die Frequenzen des Hochtöners bündelt, deshalb spielt der Raum kaum noch eine Rolle“, weiß Uwe Wurm. Gewollter Nebeneffekt: Das akustische Zentrum der PlethorA rückt ein Stück zurück, Laufzeitunterschiede zwischen den Chassis spielen praktisch keine Rolle mehr, was nicht zuletzt die Transparenz und die Räumlichkeit auf ein Niveau bringt, das man gemeinhin eher von Regallautsprecher-Zweiwegekonstruktionen erwartet. Unter dem Strich ist die PlethorA keine dreifach belegte Pizza und keine Hausmannskost, sondern ein Gourmet-Gericht für Hör-Kulinariker. Und wem die knapp 14 000 Euro für diese dezidierte Superbox zu viel sind, der kann sich in absehbarer Zeit über den nächsten Wurf aus dem Hause MuSiCa NoVa freuen: „Wir arbeiten an einem kleineren Lautsprecher. Dafür müssen wir auf bestimmten Gebieten Abstriche machen – aber ganz bestimmt nicht beim guten Klang.“

Felix Pensel

Die faszinierend detailreiche Gestaltung unseres Musters stammt aus dem Atelier von Harald Pensels Sohn Felix. Einen Eindruck von der Arbeit des Künstlers können Sie sich unter www.felixpensel.com verschaffen.

Wir meinen

Aufstellungs-unkritische und Wohnraum-freundliche Standbox, die dank hohen Wirkungsgrades sowohl an Röhren- wie an Transistorverstärkern problemlos einsetzbar ist und getreu ihres Namens mit einer Fülle an Details und Kraft gefällt.

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MuSiCa NoVa PlethorA Navigator

 

Info

Lautsprecher MuSiCa NoVa PlethorA
Funktionsprinzip: 2½-Wege-Standlautsprecher, Bassreflex (Abstimmung mit 4 Ω Impedanz und 91 dB Wirkungsgrad)
Maße (B/H/T): 116/23/45 cm
Ausführung: so gut wie jede gewünschte Oberflächen-Ausführung erhältlich
Besonderheiten: Helmholtz-Resonator, Waveguide
Lieferzeit: ca. zweieinhalb Monate ab Bestellung
Paarpreis: 13 980 €

Kontakt

MuSiCa NoVa
Max-Reger-Straße 89
90571 Schwaig
Telefon +49 911 5394955

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www.musicanova-ihp.de

Mitspieler

CD-Player: Audio Note Zero, Mark Levinson 390s
SACD-Player: Marantz SA14 V1, Sony SCD 333 ES, Pioneer D6
Plattenspieler: Clearaudio Innovation Compact, SoReal Audio Seismograph
Tonabnehmer: Clearaudio DaVinci und Concerto V2, Denon DL-103R
Phonoverstärker: Musical Fidelity M-VNYL, Clearaudio Basic
Vorverstärker: Mark Levinson No. 38S, Trigon Snowwhite, Marantz SC-22
Endverstärker: Mark Levinson No. 27, Marantz MA-22, John Curl JC3, Trigon Dwarf II
Lautsprecher: KEF R900, Infinity Kappa 7.2 Series II

Die angezeigten Preise sind gültig zum Zeitpunkt der Evaluierung. Abweichungen hierzu sind möglich.
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