Subbase Composant S

Subbase Composant S

Wie man sich bettet, so hört man!

Jedes halbwegs ordentliche HiFi-Gerät macht – egal worauf es steht – halbwegs ordentlich Musik. Nur: Wer will schon ein halbherziges Ergebnis?

Subbase Composant S

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Eines ist vollkommen klar: Niemand braucht eine spezielle Gerätebasis für seine edlen HiFi-Komponenten, um damit Musik zu hören. Das Vertrackte ist jedoch: Mit der Composant S von Subbase Audio verbessert sich der Klang. Und zwar um so eindeutiger, je besser der Vorverstärker, Digitalplayer, Wandler, Kraftprotz von Haus aus ist. Kurz: Die Composant S bringt „das Gute“ im Klang einer HiFi-Komponente in verblüffender Klarheit ans Ohr. Selbst meine Shindo Monbrison, die üblicherweise eher unwirsch auf „Spezialbehandlungen“ reagiert, spielt auf der Composant S wie von einer zuvor unbemerkten Last befreit, begeistert mich mit federnden, elastischen Bässen und erheblich besserer Durchhörbarkeit. Dabei steht die Röhrenvorstufe doch ohnehin schon auf der sagenhaft guten „Bank“ von LignoLab. Wie kann das sein?

Fundament und feine Beine

Eine mechanische Matrix unterhalb der Stellfläche aus geschliffenem Schiefer, so verrät Subbase Audio, verschiebt unerwünschte Resonanzen vom und zum Gerät auf ein nicht mehr wahrnehmbares Niveau. Zudem verfügt die Composant S über die vom renommierten Spezialisten HMS entwickelte Silenzio-Technologie, die elektromagnetische Einstreuungen fernhält. Also haben auch die Erdungsanschlüsse auf der Rückseite des schwarzen Acryl-Rahmens ihre Berechtigung.
Und so überzeugend diese Konstruktion im Prinzip schon funktioniert: Thomas Schlipper, der perfektionistische Subbase-Chef, bietet optional noch ein Dreier- Set spezieller Füße an: Die Sandwichpucks „CF“ (Coupling Feet) aus Aluminium und zweierlei Holz sollen jedes Gerät optimal an die Basis ankoppeln. Es gelte lediglich herauszufinden, an welchen Positionen dieses Trio seine optimale Wirkung entfaltet. Das sei von Komponente zu Komponente unterschiedlich, allerdings mit immer feineren Verschiebungen (zum Schluss gar millimeterweise) klar herauszuhören …
Ganz ehrlich: Im Laufe der Monate positioniere ich etwa 20 Geräte auf der Composant S, belasse es aber meist bei zwei, drei CF-„Schiebungen“ und gebe mich mit der dann ohnehin klar hörbaren Verbesserung zufrieden. Wohl dem, der mit Millimetermaß und Markierungsstift ins Klangnirwana eintauchen kann.

Extra drei

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Thomas Schlipper hat sich mit beharrlicher Ruhe, zahllosen Versuchen und ausgesuchten Materialmixturen einer Idealvorstellung von Musikwiedergabe angenähert, die offenbar auch die meine ist. Mit diversen Subbase- Produkten habe ich in den vergangenen Jahren ausschließlich positive Erfahrungen gemacht. So profitieren etwa Lautsprecher hörbar von der Aufstellung auf Subbase Ècho und Ebony LS (Basis und Gerätefüße); zudem gehören diese zu den seltenen Tuning-Devices, die sich bisher mit allen Probanden bestens vertragen haben. Immer lautete das Ergebnis: mehr Raum, mehr Ruhe, klarere Konturen. In exakt diese Kerbe schlägt jetzt auch die Composant S, insbesondere mit den drei CF-Pucks: insgesamt kein billiges, aber ein absolut nachhaltiges Vergnügen für wahre Highender, universell einsetzbar für alle möglichen Musikmaschinen.

My Matrix

Zugegeben, einem 500-Euro-Amp würde ich freiwillig keine Composant S spendieren – es sei denn, ich hätte gerade eine solche Basis übrig. Das wiederum ist höchst unwahrscheinlich. Denn erstens fertigt Subbase Audio nur auf Bestellung, zweitens kann ich mir kaum vorstellen, dass eine Composant S jemals „unbeschäftigt“ sein wird. Ihr Klangvorteil ist schlichtweg zu eindeutig, um ihn nicht jederzeit zu nutzen.

www.subbase-audio.de

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