Soulution Produkte

Soulution / Cyrill Hammer

Soulution, per Quereinstieg an die Spitze – Schweizer Präzision in Perfektion

Soulution – High-End-Lösungen mit Seele

Per Quereinstieg an die Spitze – Schweizer Präzision in Perfektion bei Soulution

Wenn Schweizer etwas machen, dann sind sie dabei gründlich und geben sich nicht mit Halbgarem zufrieden. Dafür ist die vergleichsweise junge High-End-Audio-Schmiede Soulution, ein in Dulliken beheimateter Teil der Spemot AG, ein beredtes Beispiel. In wenigen Jahren schaffte es das „Kind“ von Soulution-Chef Cyrill Hammer, Gründer und Chefentwickler der Firma, einen festen Platz in der weltweiten High-End-Szene zu besetzen – mit Geräten, die sich stets an der absoluten Obergrenze des Machbaren bewegen.

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Soulution Cyrill Hammer
Cyrill Hammer – Mastermind von Soulution aus der Schweiz.

An sich stellt die Spemot AG Elektromotoren her. Das Unternehmen besitzt als Zulieferer der Automobilindustrie einen ebenso guten Namen wie als Ausrüster der professionellen Gastronomie und auch als Hersteller von Haushaltsgeräten. Schon 1997 begann man in der Schweiz, die Produkte der deutschen High-End-Firma Audiolabor zu vertreiben, sammelte ausgiebig (positive) Erfahrungen auf dem nur anfangs fremden Geschäftsfeld und beschloss nach dem Ende von Audiolabor – 1993 wurde der Hersteller an die Scheck Audio GmbH in Altlußheim verkauft, seit 2003 wird Audiolabor im Handelsregister als „erloschen“ geführt – selbst in die Produktion von höchstwertigen Geräten zur Musikwiedergabe einzusteigen. Aber in der Schweiz ticken die Uhren langsamer, und so brachten die Geschäftsführer Cyrill Hammer und Roland Manz mit ihrem Team ihr Erstlingswerk erst 2005 auf den Markt. Aus der Audiolabor-Crew war damals noch Entwickler Christoph Schürmann mit im Boot. Die Stereo-Endstufe 710 sprengte in so gut wie jeder Hinsicht den Rahmen des Gewohnten: Rund 75 Kilogramm schwer war dieses wuchtige Statement für ausgezeichneten Klang, konsequent symmetrisch als Doppel-Monoendstufe konstruiert und prall gefüllt mit aufwendigen Lösungen, die anderswo wohl schon in der Planungsphase dem Rotstift zum Opfer gefallen wären.

Soulution Produktion
Die mächtige Stereoendstufe 711 von Soulution.

Das Lastenheft schrieb eine Endstufe vor, welche die technischen Vorteile von Röhren- und Transistorschaltungen in sich vereinen sollte: mit unbedingter Laststabilität und harmonischem Klang. Nicht zuletzt angesichts der schieren Masse erwies sich die Endstufe – wie auch alle weiteren Soulution-Entwicklungen nach ihr – als völlig unempfindlich gegen Mikrofonie und andere schwingungsbedingte Störungen. In einer Zeit, in der sich mancher Mitbewerber noch eher zaghaft an das Thema Schaltverstärker-Technologie herantastete, legte Soulution ein alltagstaugliches Konzept mit einem gegenkopplungsfreien Spannungsverstärker aus zwei linearisierten Stufen vor, die beim Modell 710 zugunsten maximaler Phasengenauigkeit bis zu einer oberen Grenzfrequenz von zwölf Megahertz liefen. Die Stromverstärkung geschah in drei Stufen, was jeder einzelnen dieser Stufen einen annähernd linearen Bereich zuwies. Abgerundet wurde die ambitionierte Schaltung von einer nur geringen Über-alles-Gegenkopplung, die extrem schnell reagierte und dadurch nicht nur die gefürchteten Drifte-Effekte ausglich, sondern insgesamt für mehr Stabilität der Schaltung sorgte. Die 14 Leistungstransistoren pro Kanal unterlagen einer permanenten Temperaturüberwachung, um auch in diesem Teilbereich jede Abweichung von den Sollwerten zu unterbinden. An acht Ohm stellt eine 710 ungewöhnlich saubere 122, an vier Ohm sogar 243 Watt Dauerleistung pro Kanal zur Verfügung. Kurz: Hier wurde ein No-Nonsense-Endstufendesign mit cleveren Detaillösungen vorgelegt, das die Messlatte für alle weiteren Soulution-Entwicklungen von vornherein sehr hoch legte.

Soulution Produkte
Technische Kunstwerke für Kenner – Soulution Verstärker gehören zum besten, was der Markt zu bieten hat.

Ein Maßstab, an dem sich die Firma bis heute orientiert, obwohl die 7er-Linie mit Gerätepreisen im schmerzhaften fünfstelligen Bereich inzwischen „kleinere Brüder“ bekommen hat. Die Geräte der 5er-Serie beispielsweise transportieren den technologischen Absolutheitsanspruch, der bei Soulution an erster Stelle steht, in ein klein wenig bezahlbarere Regionen, ohne an der Über-alles-Qualität rütteln zu wollen. Das Credo von Cyrill Hammer und seinen Mitstreitern lautet: Nichts weglassen, nichts hinzufügen. HiFi-Systeme, die aus Soulution-Geräten bestehen, zeichnen sich nicht nur dadurch aus, dass sie beträchtlich mehr Standfläche benötigen als herkömmliche Stereokomponenten, sondern vor allem dadurch, dass sie sich gefühlt aus der Wiedergabe „heraushalten“ und dem Quellmaterial keinen spezifischen Eigenklang beimengen – ideal, um etwa die Klangeigenschaften von Schallwandlern zu bestimmen, zumal die extrem laststabilen Soulution-Verstärker auch mit impedanzkritischen Kreationen der Lautsprecherkunst locker zurechtkommen und selbst an geradezu abenteuerlichen Boxenkonstruktionen nicht in die Knie gehen.

Soulution Produktion
Bei Soulution ist man sichtlich stolz auf seine Produkte – und darf es auch sein.

Soulution-Chef Cyrill Hammer wird nicht müde zu betonen, dass die von seiner Firma produzierte Spitzentechnologie als Voraussetzung und nicht als Selbstzweck betrachtet wird. Dazu passt das völlig schnörkellose Design mit dickwandigen Aluminiumgehäusen, die ohne sichtbare Schrauben auskommen. Auf den Fronten sind zudem Displays eingelassen, die mit ihrer rot leuchtenden Punktmatrix auch aus dem Messgerätebau stammen könnten. Ein Eindruck, der sich auf den Geräterückseiten sichtbar fortsetzt: An die äußerst großzügig gestalteten, griffigen Schraubzwingen, die bei Soulution als Polklemmen dienen, lassen sich bei Bedarf auch unterarmdicke Kabelschlangen andocken, ohne dass man Schäden am Anschlussfeld befürchten müsste. Für ihr Design wurden etliche Soulution-Geräte bereits mit Preisen wie etwa dem Red Dot Award ausgezeichnet.

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Soulution Produktion
Dort, wo es darauf ankommt, werden intern konsequent Kabel durch massive Metallbrücken ersetzt.

Längst hat sich Soulution zum Elektronik-Vollsortimenter in Sachen High-End-Audio gemausert. Im Portfolio finden sich neben Vor-/Endstufen-Kombinationen – einschließlich einer Auswahl von Monoendstufen – auch Digital-Analog-Wandler, SACD/CD-Player, Phonoentzerrer und sogar ein USB-Konverter zum höchstwertigen Anschluss von Computern an die Stereoanlage. Übrigens ein Gerät, das ausnahmsweise einmal keine überdimensionierte Standfläche benötigt. Gleichwohl gilt auch für den „Kleinen“ von Soulution Cyrill Hammers Maxime: „Wer maximale Klangqualität erreichen will, muss dafür auch maximalen Aufwand betreiben.“ Dass dabei zumeist HiFi-Komponenten klassischer Prägung – groß, schwer und massiv gebaut – herauskommen, ist durchaus gewollt und ein sehr bewusstes Statement gegen die Zigarrenschachtel-Optik und -Verarbeitung, die bei anderen Firmen längst gang und gäbe ist.

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Soulution ist ein Manufakturbetrieb, wie er im Buche steht.

Dennoch ist Soulution kein Unternehmen, das den Zeitgeist ignoriert. So verfügt etwa der D/A-Wandler 560 über diverse Schnittstellen für digitale Daten, einen äußerst präzisen Mastertakt-Generator, der Jitter erst gar nicht entstehen lässt – und über ein „Schmankerl“, das zu den großen Alleinstellungsmerkmalen der Soulution-Produkte zählt: eine Technologie namens „Zero Phase“, die seinerzeit mit dem SACD-Player 541 eingeführt wurde. Der hier eingesetzte DSP (Digitaler Signal-Prozessor) rechnet Phasendrehungen per Vorauskompensation auf annähernd null herunter. Dadurch werden Zeitfehler eliminiert, was die Musikwiedergabe plastischer, detailreicher und räumlicher erscheinen lässt. Den Soulution-Playern wurde in verschiedenen Tests eine beinahe schon „holografische“ Wiedergabequalität sogar mit konventionellen CDs attestiert, und auch bei der prinzipbedingt höher auflösenden SACD gibt es weltweit nur ganz wenige Geräte, die mit den Soulution-Spielern wenigstens auf Augenhöhe agieren. Zu den Schlüssel-Ingredienzien zählt auch eine Masterclock, die alle angelieferten Digitaldaten auf 384 Kilohertz herauftaktet und allein damit schon digitale Artefakte aus dem Nutzsignal verbannt.

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Bei Soulution scheint man der Zeit voraus zu sein.

Die Weichen für die Zukunft sind bei Soulution bereits gestellt: 2017 wurde die nagelneue Serie 3 vorgestellt, die zum Verkaufsstart aus dem Vollverstärker 330, dem Vorverstärker 325 und der Endstufe 311 besteht. Das unverwechselbare Äußere der Marke wurde selbstverständlich beibehalten, einige Schaltungsdetails gleichwohl leicht verschlankt, ohne am grundsätzlichen Klangcharakter etwas zu verändern, wie der Hersteller verspricht. Der Vollverstärker 330 vereint Vorstufen- und Endstufen-Sektion unter einem Dach, aber schaltungstechnisch streng getrennt, um eine gegenseitige Einflussnahme weitestgehend auszuschließen. Optional lassen sich – die modularisierte Konzeption macht es möglich – eine Phonostufe und ein Digital-Analog-Wandler dazubestellen, um den Vollverstärker an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.

Soulution Produkte
Das Design der Komponenten von Soulution ist das Ergebnis umfanhreicher Design-Studien im Vorfeld. Nichts wird dem Zufall überlassen.

Abgeleitet wurde die Konstruktion der Serie 3 aus der Serie 5: Der Endverstärker und die Netzteile wurden in konsequentem Doppelmono-Layout realisiert. Linker und rechter Audiokanal verfügen über separierte, schaltungstechnisch identische Platinen. Soulution verspricht eine Kanaltrennung von 105 Dezibel, was aus Sicht Cyrill Hammers die Voraussetzung für ein dreidimensionales Klangbild aus zwei Kanälen ist. Angesichts des hohen Stellenwertes, den Soulution einer stabilen Stromversorgung beimisst, verwundert es nicht, dass die einzelnen Stufen des Vollverstärkers 330 aus nicht weniger als sechs Netzteilen gespeist werden. Kern der Verstärkerschaltung bildet nach Firmenangaben ein neuartiger Spannungsverstärker ohne Spannungsrückführung auf den Eingang. Die Stromverstärkung erfolgt dabei dreistufig, wobei jede Stufe – wie schon in der allerersten Endstufe 710 von 2005 – nur einen sehr kleinen und damit beinahe linearen Arbeitsbereich beackern muss. Verständlich ist auch, dass man im Hause Soulution auf Class-A-Betrieb setzt und diesen mit einer Speicherkapazität der Kondensatoren von mehr als 160 000 Mikrofarad unterstützt. „Das führt zu einer beinahe unbegrenzten Impulswiedergabe“, schwärmt Cyrill Hammer. Zu den technischen Highlights lässt sich auch die 90-stufige, selbstverständlich kanalgetrennte Lautstärkeregelung rechnen, die sich mittels Metallfolien-Widerständen in Dezibel-Schritten einstellen lässt. Das Kraftpaket, das an vier Ohm 240 Watt pro Kanal mobilisiert, bringt – zumindest in den für Soulution üblichen Dimensionen – „nur“ 30 Kilogramm auf die Waage, seine wahlweise hinzu bestellbare Digitalsektion bietet mit AES/EBU, S/PDIF, USB und Ethernet alle Anschluss-Varianten, die derzeit benötigt werden und die auch die Wiedergabe hochauflösender Audiodateien erlauben.

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Bei Soulution ist man auf die Zukunft vorbereitet. Und Fans, Freunde und Interessenten des Hauses dürfen höchst gespannt sein, was in den nächsten Jahren aus Dulliken kommt. Dabei steht aber eines immer fest: Soulution-Produkte werden stets höchste Ansprüche erfüllen – und sie werden mit Seele und Herzblut auf die Gerätefüße gestellt.

Soulution Produktion
Ist das noch Technik, oder ist das schon Kunst?

 

Fragenkatalog Laut und Leise

Leise oder laut?
Es darf auch mal laut sein.

Analog oder digital?
Beides.

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Röhre oder Transistor?
Transistor, was sonst.

Schallplatte oder Download?
Je nach Aufnahme, was eben besser klingt.

Waldlauf oder Fitnessstudio?
Waldlauf.

Trend oder Tradition?

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Tee oder Kaffee?
Espresso.

Salat oder Steak?
Salat zum Steak.

Wein oder Bier?
Meistens Wein, ein frisches Bier ist aber auch nicht zu verachten.

Berge oder Meer?
Berge im Winter, Meer muss nicht immer sein.

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Buch oder Bildschirm?
Buch.

Jazzclub oder Oper?
Jazzclub.

Bach oder Beatles?
Beatles.

Wagner oder Wacken?
Wagner.

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Standby oder Stecker ziehen?
Standby.

 

Spemot AG
Industriestraße 70
4657 Dulliken
Schweiz

Telefon +41 62 2853040

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www.soulution-audio.com

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