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Zu Gast bei Symann Soundboards

Zu Gast bei … Symann Soundboards, Verl

Mit der Seele eines Instruments

Zu Gast bei … Symann Soundboards, Verl

Starre Membranflächen, angeregt durch Exciter – was nach dem Traum jedes Innenarchitekten klingt, ist oft mehr als kompromissbehaftet. Viele Konzepte kämpfen mit roher Leistung und ausufernder Technik gegen ihre Schwächen an. Der Klavierbaumeister Michael Symann zeigt, dass es viel einfacher und vor allem wesentlich besser geht – wenn man die Musik beherrscht und sein Handwerk versteht.

Zu Gast bei Symann Soundboards

In aller Kürze: Symann Soundboards DSB-170

Zu Gast bei Symann Soundboards

 

Die Idee der Flächenanregung ist nun wahrlich nichts Neues. Fast immer, wenn Hersteller von „unsichtbaren Lautsprechern“ oder „klingenden Wänden“ sprechen, geht es um große Paneele, die von Excitern in Schwingung versetzt werden. Meist basieren diese Konzepte auch noch auf akustisch abenteuerlichen Materialien wie Gips oder Sperrholz. Wegen der dämpfenden Eigenschaften solcher Membranen lässt sich eine ansprechende Musikwiedergabe nur durch Einsatz kraftvoller Class-D-Endstufen und entzerrender DSPs realisieren. Zum ohnehin nicht trivialen Einbau gesellt sich also Elektronik, die nur der Experte bedienen kann. Das riecht nicht eben nach einem massentauglichen Themenkomplex.

Szene 1: Es war alles längst da

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Michael Symann an seinem Meisterstück und seinen beiden Meisterwerken. Der Klavierbaumeister war so freundlich, sich als Größenvergleich zur Verfügung zu stellen. Unten rechts an jedem seiner DSB-170 Soundboards erkennen Sie übrigens den goldenen Schriftzug, der prominent auf dem Titelbild zu sehen ist.

Doch dann gibt es Momente, in denen einfach die richtigen Leute ineinanderlaufen. Ein Kunde hatte ihn 2017 auf Flächenanregung angesprochen, erinnert sich Michael Symann. Ob er als Experte für Instrumentenhölzer nicht einen Tipp habe, wie man einen Exciter-getriebenen Lautsprecher in den Griff bekommen könne. Der im ostwestfälischen Verl beheimatete Klavierbaumeister und unermüdliche Tüftler kam ins Grübeln und begann, in seiner Werkstatt mit Holzsorten und Materialstärken zu experimentieren. Schon nach kurzem gelangte er zu der Erkenntnis, dass sich die Sache völlig analog realisieren lässt und für die Anregung keine Leistungs-Superlative nötig sind – bei seinen Klavieren macht er das schließlich den ganzen Tag.

Ich lausche den Ausführungen des Herzblut-Handwerkers in ungewohnter Umgebung. Statt in einem Hörraum sitzen wir gemütlich an einem Esstisch im Wohnzimmer der Symanns. Abgesehen vom großen Ecksofa nebst Beistelltisch, einem Fernseher und dem HiFi-Rack Marke Eigenbau ist das Zimmer überschaubar ausgestattet. Ein „modern“ eingerichteter Wohnraum – nicht gerade leichtes Terrain für eine Lautsprecherdemonstration. An der schmalen Wand gegenüber einer Glasfront zur Terrasse steht ein Klavier, das Meisterstück Michael Symanns, wie ich erfahre, das er seit Jahrzehnten hegt und pflegt. Links und rechts davon erheben sich mannshohe und vollständig aus Holz gefertigte Monumente, die uns in genau diesem Moment in wohlige Klaviertöne, Streicherflächen und endlos tiefe Hallfahnen hüllen.

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Im eigentlichen Leben befasst sich der Herzblut-Handwerker mit Restauration, Instandsetzung oder Stimmung von Klavieren, wovon wir in seiner Werkstatt reichlich Zeugnis fanden.
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Dieses umgebaute Sauter-Piano diente als Inspiration für die DSB-Soundboards: Über mehrere verbaute Exciter kann das Instrument „fremde Klänge“ wie Orgeln, E-Pianos oder Streicher von sich geben.

Michael Symann hat seine DSB-170 nicht als In-Wall-Lösung realisiert, sondern als flachen, vergleichsweise bequem zu integrierenden Lautsprecher. Einen optimalen Hörplatz im klassischen Sinn gibt es nicht – wenn man einem Klavierspieler lauscht, sucht man sich ja auch nicht erst die beste Hörposition, sondern hört zu und genießt. „Oft sitzen wir auf dem Sofa, lesen und lassen nebenbei die Musik spielen“, erklärt mir der Schöpfer der beiden Schallwände. Die wurden gestaltet, um ein Zimmer harmonisch mit Klängen zu fluten, und genau das tun sie – raumgreifend, präsent und allgegenwärtig. Als ich aufstehe und verschiedene Positionen ausprobiere, bin ich erstaunt, wie homogen das von den DSB-170 erzeugte Klangambiente den Wohnraum ausleuchtet. Egal ob vom Sofa aus, nahe der Glasfront zum Garten oder in einer Zimmerecke – die Musik perlt mit exzellentem Timing und in wunderbar natürlichen Farben.

Und ehe Sie fragen: Aktivelektronik ist nicht im Spiel – zumindest nicht in den Lautsprechern. Michael Symann bedient sich aus einer Qobuz-Playliste, die er mit Audirvana im Laptop verwaltet. Geströmt und gewandelt wird über einem Marantz ND 8006, und als Verstärker dient ein umgebauter Röhrenverstärker der 30-Watt-Klasse. Unaufgeregt, wenn man so will. Lange Lautsprecherkabel, die durch die Zimmerwände verlaufen, speisen die Bananen-Terminals im massiven Fuß der DSB-170. Der wiegt allein je 35 Kilogramm und gibt den kaum 20 Kilo schweren Schallwänden den erforderlichen Halt.

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In der „Soundboard-Abteilung“ der Fertigungsräume erhält die dreiteilige Membranfläche des kleineren DSB-136 gerade eine ihrer Seitenstreben.

Frequenzweichen benötigen die Soundboards nicht, erläutert Michael Symann. Er bediene sich einer Technik aus dem Klavierbau: Die aus mehreren Teilen bestehenden Paneele, die er für die Vorder- und Rückseite seiner Lautsprecher verleimt, sind im oberen Bereich relativ stark und verjüngen sich nach unten. Die Frequenzen liefen durch das Holz und fänden von ganz allein ihre bevorzugten Wandstärken, erklärt der Klavierbaumeister. Bässe etwa mögen dünne, weiche Schichten, die ihnen nachgeben und einen gewissen Hub mitmachen. Höhen dagegen verlangen harte Flächen, bevorzugen deshalb die stabileren Wandbereiche. Je drei Exciter sitzen in jeder der vier sanft gewölbten, innen verstrebten Schallwände – die DSB-170 sind beidseitig identisch aufgebaut, strahlen gleichphasig nach vorn und hinten ab. Man erkennt die Positionen der Exciter relativ einfach, da sie mit Metallstiften, die man als silbrige Ringe ausmachen kann, Holz verankert werden. Relativ weit oben ist nur an der Frontseite je ein Air-Motion-Transformer verbaut, der die Wiedergabe nach Art und Manier eines Superhochtöners ab 12 Kilohertz vervollständigt. Verbunden sind die beiden Schallwände der DSB durch Decke und Boden sowie zwei seitlich verleimte Zargen, die mithilfe einer Metallstange verspannt sind. Letztere vermeidet Resonanzen und sorgt dafür, dass Schwingungen nur über die Schallflächen abgestrahlt werden.

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Hier sehen Sie einen bereitliegenden AMT-Hochtöner. Der erweitert beide DSB-Varianten in den höchsten Hochton-Sphären und wird durch einen einzelnen Kondensator gefiltert – das einzige elektrische Bauteil in den Symann Soundboards.

Szene 2: Vom Baumstamm zur DSB

Als ich beginne, Detailfragen zum Aufbau der Lautsprecher zu stellen, bremst mich Michael Symann. Das könne er viel einfacher in der Werkstatt erklären, wo er für einen Kunden gerade die kleine Schwester der 170 baue, eine DSB-136. Auf dem Weg dorthin führt er mich zunächst in seinen Ausstellungsraum, in dem sieben Klaviere und ein Flügel für Kunden bereitstehen. Neben Restaurationen im Kundenauftrag sei dies seine eigentliche Profession: Der Klavierbaumeister kauft gebrauchte Klaviere und bringt sie auf Vordermann, um die Instrumente dann zu fairen Preisen zu verkaufen. Umgehend lenkt er meine Aufmerksamkeit auf ein schwarzes Sauter-Piano, das direkt am Eingang steht: Hier verstecke sich eine entscheidende Grundlage zur Konstruktion der Soundboards. Er habe das Klavier um eine Mechanik erweitert, mit der sich die Tastatur von den Hämmern trennen lässt. Sensoren in der Klaviatur erfassen Tastendrücke und leiten sie an einen elektronischen Klangerzeuger nebst Kopfhörerverstärker weiter. So können Pianisten zu später Stunde üben, ohne die ganze Nachbarschaft auf Trab zu halten. Das Klavier kann aber noch mehr: Michael Symann baute eben jene Exciter hinter die Abdeckung des Pianos, die er später auch im DSB verwendete – die nötigen Teile zum Experimentieren hatte er also bereits. Flink setzt sich der Instrumentenbauer hin und demonstriert sein Instrument. Am kleinen Tongenerator wählt Michael Symann verschiedene Klavier-, E-Piano-, Streicher und Orgelprogramme an, die kristallklar im Raum ertönen und sich – anders als das native Klavier – im Pegel einstellen lassen.

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Hier demonstriert Michael Symann eine seiner zahlreichen Detaillösungen für die möglichst effiziente Fertigung seiner Lautsprecher: In die Zimmerdecke fügte er ein Lochpaneel ein, in das extrem kräftige Spannstangen eingesetzt werden können – die helfen beim Verleimen der sechs „Rippen“ einer DSB-136 und verewigen die typische Wölbung in ihren Membranflächen. Die gebogenen Metallstangen im Schrank hinten links gehören übrigens zum erwähnten Klavier-Transportrahmen, den der Tüftler auch für Speditionen und Konzerthäuser anfertigt.

Wenig später stehen wir in der Werkstatt, die aus zwei verbundenen Räumen besteht. Im ersten Zimmer warten zwei Steinway-Flügel auf ihre Fertigstellung. Einer davon erhält im Kundenauftrag eine neue Mechanik – über Jahre werden die Filzhämmerchen plattgespielt und müssen dann und wann erneuert werden. Auf einer Fensterbank liegen die bereits aufgearbeiteten Teile in Reih und Glied und warten auf ihre Montage. Der zweite Flügel ist ein Langzeitprojekt Michael Symanns: Er wollte schon immer einen eigenen Steinway besitzen und entdeckte ein erschwingliches Exemplar, das jedoch noch viel Liebe und Sorgfalt benötigt.

Im nächsten Zimmer erblicke ich schließlich die DSB-136, beziehungsweise eine ihrer Schallwände. Die drei Holzpaneele, aus denen jede Wand zusammengesetzt wird, sind bereits verleimt, und auch die innenliegenden Rippen sind aufgebracht und verleihen der Konstruktion die markante Wölbung. Um sie in das Material hineinzuzwingen, verpasste der Handwerker seiner Werkstatt ein selbst erdachtes gelochtes Deckenelement. Dort setzt er zur Demonstration des Prinzips eine lange Holzstange an, zielt auf eine der Rippen und (Zapp!) drückt ein ausgelöster Schnappmechanismus das Holz mit unglaublicher Kraft nach unten.

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Wo gehobelt wird …: Grobe Arbeitsschritte wie das Zuschneiden aller erforderlichen Hölzer oder das Fräsen der Innenverspannung erledigt Michael Symann in einer umgebauten Garage. Ein Tor führt zur Lackiererei und von dort geht’s weiter in die Metallverarbeitung – alles unter einem Dach.

Die Lochdecke ist nicht das einzige Hilfsmittel, das der Klavierbaumeister ersonnen hat. Michael Symann zeigt mir einige gebogene Metallprofile mit Scharnieren, Bohrungen und Hebeln, unter denen ich mir absolut nichts vorstellen kann. Es handele sich um Teile eines Klavierhebers und -schwenkers, den er selbst entwickelte: Man montiert ihn unter dem Flügel, hebt das Instrument an, schwenkt es um 90 Grad in der Längsachse und rollt es einigermaßen bequem durch die Tür – all das kann eine einzelne Person bewältigen. Um das zu beweisen, bringt er einen der Heber unter einem der Steinway-Flügel an und bittet mich, den Hebel zu betätigen. Beinahe erschreckend leicht gleitet das Instrument unter meiner Bewegung in die Höhe – auf die richtige Hebelwirkung kommt es an, so lerne ich. Michael Symann war auf dieses Hilfsmittel angewiesen, da seine Werkstatt mit normalen Zimmertüren ausgestattet ist. Und er erzählt, dass er sich schon vor geraumer Zeit, weil er immer wieder Schraubendreher etc. in speziellen Größen benötige, eine eigene Metallwerkstatt zugelegt habe. Dort fertigt er die Transporthilfen auf Bestellung. Neben Speditionen und Klavierbauern habe er auch schon Konzerthäuser damit ausgestattet. „Man mag es kaum glauben“, ergänzt er, „auch die haben oft zu kleine Türen.“

Damit führt mich der Hausherr weiter über den Hof in eine ausgebaute Garage, die seine Schreinerei, einen Lackierraum und die zuvor erwähnte Metallwerkstatt beheimatet. Dort wartet eine weitere, noch ziemlich roh wirkende Schallwand der DSB-136. Nach kurzer Vorbereitung beginnt Michael Symann, die sechs verleimten Rippen in ihre endgültige Form zu fräsen. Erst jetzt wird mir bewusst, dass jede Rippe etwas anders aussieht, die Fräse nach jedem Arbeitsschritt neu eingestellt werden muss. Die Rippen hätten mit ihrer Flexibilität Anteil an der Schallverteilung auf der Membranfläche. Neben langen Ruhezeiten zum Aushärten des Leims liege es vor allem an solchen Details, dass er Wochen benötige, um ein Paar Lautsprecher zu fertigen.

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Diese kleinen „Pfropfen“ wären definitiv eine eigene Betrachtung wert: Als Kenner von Resonanzen und Schwingungen ließ sich Michael Symann verschiedene Varianten von Absorbern einfallen. Im Inneren der Elemente stecken Metallscheiben, die auf unterschiedliche Frequenzen reagieren. Die Schlucker funktionieren als Geräteberuhiger, -füße und sogar als Raumklang-Beruhiger – und zwar wirklich erstaunlich gut!

Wobei wir betonen sollten, dass auch die Fertigungstiefe an sich bemerkenswert ist: Da Michael Symann jeden einzelnen Schritt in der Hand haben möchte, beginnt seine Arbeit an einem neuen Soundboard mit dem Zuschneiden der erforderlichen Bretter. Im hinteren Bereich der Schreinerei erspähe ich einen vollständigen Stamm aus Sapeli-Mahagoni – das ist der dunkle Holzstreifen in der Mitte der Schallflächen. Das Holz kommt auch bei den Seitenwänden und als Decke zum Einsatz. Bei dem helleren Material handelt es sich um Fichte. Da jeder Lautsprecher im Kundenauftrag gebaut wird, kann Michael Symann Wünsche hinsichtlich der optischen Gestaltung erfüllen. Das habe freilich Grenzen, da er an die auch im Instrumentenbau gebräuchlichen Hölzer gebunden sei. Eine Lackierung nach Wunsch sei aber problemlos machbar.

Szene 3: Ambiente und Fläche

Damit begeben wir uns wieder hinüber ins Wohnhaus, wo ich noch einige Eindrücke von der DSB-170 sammeln kann. Michael Symann ist Liebhaber handgemachter Livemusik. Er spielt mir eine Reihe jazziger Mitschnitte vor, vorzugsweise atmosphärische Aufnahmen aus kleinen, rauchigen Clubs, die über die Soundboards eine unglaubliche Stimmung entfalten und einen herrlichen Swing ins Wohnzimmer zaubern. Danach sind klassische Konzertaufnahmen an der Reihe, und mir fällt erneut auf, dass die Lautsprecher vor allem bei Klangfarben brillieren und wenn es um räumliche Tiefe geht. Die riesigen orchestralen Gebilde breiten sich auf einer riesigen Bühne aus, die definitiv größer ist als das Zimmer, in dem wir uns befinden. Obwohl die DSB-170 ohne Subwoofer arbeitet, kann ich die unteren Register von Kontrabässen und Pauken in der Magengrube spüren. Das Soundboard scheint weder beeindruckende Hübe zu bewältigen noch erkennbar zu arbeiten, und doch bringt es mit seinen mehreren Quadratmetern Membranfläche gewaltige Energie in den Raum. Neugierig nähere ich mich den Lautsprechern und lege meinen Handrücken auf die spielende Oberfläche, die sofort zu tanzen beginnt. Da tut sich deutlich mehr, als man mit bloßem Auge erkennt.

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Zum Schluss sind Aufnahmen mit Gesang an der Reihe, die einen Effekt offenbaren, der in der Natur solcher Großmembranen liegt. Stimmen erscheinen ebenso farbkräftig und nuanciert im Raum wie Instrumente, bedingt durch die riesige abstrahlende Fläche wirken sie aber diffuser als über einen Monitorlautsprecher. Wer schon einmal versucht hat, den engen Sweetspot zwischen zwei Elektrostaten zu finden, weiß genau, was ich meine – prinzipbedingte Gewöhnungssache. Allerdings sollte man bedenken, dass Michael Symann seine Soundboards aufgrund der räumlichen Gegebenheiten nah an der Wand betreibt und wenig eingewinkelt hat. Je nach Raum(beschaffenheit) und Aufstellung kann man hier sicher noch etwas tweaken und drehen – wenn man das überhaupt möchte. Denn vor allem Offenheit und unglaubliche Abbildungsgröße, die auch bei sehr geringem Pegel erhalten bleibt, tragen wesentlich zum ganz und gar einzigartigen Flair der DSB-170 bei.

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Info

Symann Soundboards DSB-170

Konzept: Flächenstrahler mit Exciter-Anregung und AMT-Hochtöner
Bestückung: je 6 x 4-cm-Exciter (alle Frequenzbereiche), 1 x 3,6-cm-AMT (Superhochtöner)
Anschlüsse: Single-Wire-Bananenterminal
Gehäusematerial: Fichte, Sapeli-Mahagoni
Gewicht: Lautsprecher 19,8 kg , Fuß 35 kg
Ausführungen: Holz natur, Lackierungen auf Anfrage möglich
Maße (B/H/T): 85/170/25 cm
Garantiezeit: 2 Jahre
Paarpreis: um 18 900 €

Kontakt

Michael Symann

Oststraße 46
33415 Verl
Telefon +49 5207 4772
soundboards@symann.de

www.soundboards-symann.de

Die angezeigten Preise sind gültig zum Zeitpunkt der Evaluierung. Abweichungen hierzu sind möglich.