HiFi-Tage

Norddeutsche HiFi-Tage 2014

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Pünktlich am ersten Februar-Wochenende zeigte sich Hamburg kühl, grau und nasskalt. Und das war gut so: Nicht nur die Hansestädter strömten scharenweise an die Elbbrücken, man reiste auch aus der weiteren Umgebung an. Ziel: Die Norddeutschen HiFi-Tage 2014 im Hotel Holiday Inn, ein mittlerweile fester Termin im fidelen Terminkalender. An den beiden Tagen tummelten sich wohl gut 3500 Interessierte auf der Messe, darunter erfreulich viele weibliche Besucher und auch jüngere Semester.
FIDELITY war mit Ingo Schulz, Cai Brockmann und Michael Vrzal auf den Norddeutschen HiFi-Tagen für Sie unterwegs. Wolfgang Borchert und Tochter Yvonne Borchert-Lima (HiFi Studio Bramfeld) hatten erneut eine beachtliche Show auf die Beine gestellt: Auf insgesamt 22000 (!) Quadratmetern, die sich über sechs Hotel-Etagen verteilten, gaben sich etliche der renommiertesten Namen in der High-End-Szene ein Stelldichein, aber auch kleinere Manufakturen und ausgesprochene Exoten zeigten sich von ihrer wohlklingendsten Seite.
In vielen Zimmern und Suiten gab es gute Voraussetzungen für wohnraumähnliche Vorführungen, wenngleich offenbar nicht alle Aussteller auch gleich gut damit zurechtzukommen schienen. Insgesamt aber fanden wir bei den rund 150 Ausstellern das klangliche Niveau mehr als beachtlich, mitunter sogar mitreißend gut, was sich in mehreren Fällen in spontanem Applaus am Ende der Vorführung zeigte.
Weniger gefallen konnte – wieder einmal – die unzureichende Fahrstuhlsituation des mit dem vom Besucherandrang offenbar überforderten Hotels. Wer von den unteren drei Stockwerken in die höchsten drei „unter den Wolken“ (Etagen 16, 17, 18) gelangen wollte, brauchte entweder Langmut oder einen durchtrainierten Kreislauf fürs Treppenhaus. Abgesehen von diesem hoteleigenen Engpass war die Messe unter dem Motto „Hörtest 2014“ spürbar professionell organisiert. Nicht ohne Grund genießt sie Vorbildcharakter für einige andere regionale Veranstaltungen dieser Art.
Zum Ende des ersten Messetages passierte etwas Bemerkenswertes: Jemand drehte in der Lobby des Hotels ein iPod-Dock mal ordentlich auf – ausgerechnet Helene Fischer fegte „Atemlos Durch Die Nacht“ bzw. durch die Hotellobby. Und einem Flashmob gleich fing die ganze Eingangshalle an zu wippen und zu tanzen. Wir beobachteten selbst seriöse, schnurrbärtige Männer, die an ihren Ausstellungsständen anfingen, sich im Rhythmus der Musik zu bewegen und ganz entspannte Gesichtszüge zu bekommen. Offensichtlich hatte es allen gut gefallen. Und dazu war keineswegs High-End-Equipment nötig; ein ordentliches iPod-Dock hatte genügt. Vielleicht wäre jetzt der richtige Zeitpunkt, einmal über die Musikauswahl bei den Vorführungen nachzudenken – und auch darüber, wie man Menschen (besser) erreicht. Es muss ja nicht unbedingt Helene Fischer sein …
Um Ihnen nun erste Eindrücke und eine Grundatmosphäre der Norddeutschen HiFi-Tage 2014 ohne weitere Verzögerung zu vermitteln, stellen wir Ihnen die nachfolgenden Bilder ohne weiteren Kommentar vor – obwohl wir natürlich wissen, dass viele von Ihnen nach erläuternden Kommentaren lechzen. Aus diesem Grund wird es bis zum Wochenende noch einen kommentierten Nachschlag zu den Norddeutschen HiFi-Tagen geben, in dem wir Ihnen unsere persönlichen Kandidaten für „Best Of Show“ näherbringen wollen. Es lohnt sich also, demnächst wieder reinzuklicken.
Noch mehr lohnt es sich natürlich, die Messe live vor Ort zu erleben. FIDELITY jedenfalls wird auch im kommenden Jahr wieder gerne nach Hamburg reisen. Selbst bei gutem Wetter!

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