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FIDELITY zu Besuch bei Audio Physic

FIDELITY zu Gast bei … Audio Physic, Brilon

Materialforschung und neue Ansätze auf die Spitze getrieben

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Audio Physic, Brilon – Und wieder ein Nadelöhr weniger

Mit unermüdlicher Materialforschung und immer neuen Ansätzen treibt Audio Physic seine Lautsprecher zu regelrechten Höhenflügen an. Im Charakter bleiben sich die Schöpfungen aber stets treu. Ein Besuch in der Klangmanufaktur im Sauerland

FIDELITY zu Besuch bei Audio Physic
Eine der vielen Spezialitäten vieler Audio Physic-Boxen ist dieser offenporige Keramikschaum, der ursprünglich aus der Metallverarbeitung kommt.

Gäbe es eine Auszeichnung dafür, Kunden, Presse und Wettbewerb mit ungläubigem Kopfschütteln dastehen zu lassen, sollte Audio Physic schon mal beginnen, den Briloner Firmensitz um einen Trophäenraum zu erweitern. Die Sauerländer tüfteln und entwickeln im Verborgenen an einer neuen Generation von Lautsprechern, die mit sämtlichen Konventionen bricht. In praktisch allen Facetten offenbaren die kommenden Modelle neue Ansätze, Materialien und Technologien. Wobei … so verborgen sind einige der Geheimnisse gar nicht mehr.

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Schnittmuster zeigen den enormen Aufwand der Lautsprecher von Audio Physic.

Eingeleitet wurde die Zeitenwende bereits auf der HIGH END 2017. Damals, vor etwas mehr als drei Jahren, brachte der Hersteller sein Flaggschiff „Structure“ an den Start, das erste Modell konsequent neuer Bauweise. Als Eyecatcher am Münchener Messestand diente ein Schnittmuster, das schamlose Einblicke in die Konstruktion der exklusiven Standbox gewährte. Es zählte aus gutem Grund zu den meistfotografierten Exponaten der Show: Das Innere der Structure wird durch dicke Platten eines offenporigen Materials segmentiert, das in seiner Beschaffenheit an irgendetwas zwischen Schwamm und Beton mit Lufteinschlüssen erinnert. Die umgebenden Gehäusewände bestehen aus nicht viel mehr als hauchdünnen Holzplatten, auf die zuerst ein wabenförmiges Kunststoffgeflecht und darüber von innen lackierte oder furnierte Glasplatten geklebt werden. „Honeycomb Sandwich Board“ taufte der Hersteller seine neuartige Materialkombination.

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Ein Classic-Modell entsteht: Mit Abstandhaltern und unverwüstlichem Spezialkleber werden die auch akustisch wirksamen Glaspanele am Standlautsprecher fixiert.

Die Structure erschien mir damals so eigenwillig, so weit weg von allem, was ich kannte, dass mir die zahllosen anderen Eigenwilligkeiten erst beim Betrachten der Messefotos auffielen. Ich entdeckte die innenliegenden Bässe, die ebenfalls mit „Schaum“ versiegelten Reflexöffnungen, aufwendig konstruierte Füße und die abgetrennte Mittelhochtonsektion, die mal mit Holz und Waben, mal nur mit dem Kunststoffgeflecht vom Rest des Innenvolumens isoliert ist.

Alles neu in Brilon bei Audio Physic

Machen wir an dieser Stelle einen Schnitt. Wir schreiben den 24. August 2020. Es ist später Vormittag, als ich im Firmensitz der Lautsprechermanufaktur eintreffe. Geschäftsführer Wolfgang Lücke nimmt mich mit einem Ellenbogenstups in Empfang und erklärt mir entschuldigend, dass wir den Tag nur zu zweit verbringen werden. Eine Verkettung von Zufällen hatte dazu geführt, dass er die Manufaktur vor knapp vier Jahren übernahm. Während seines Studiums hatte er im Plattenladen seines Vorgängers Dieter Kratochwil gearbeitet. Danach verschrieb er sich der Musikbranche, zunächst in leitender Position beim Instrumenten-Großhändler Musik Produktiv, ehe er ab 2000 die Geschicke der Frankfurter Musikmesse leitete. Lücke blieb Kratochwil, der mittlerweile Geschäftsführer in Brilon war, über die Jahre immer freundschaftlich verbunden, und sein Interesse an den formidablen Lautsprechern war immerhin groß genug, dass er seinem Freund irgendwann das Versprechen abrang, sich zu melden, sollte er ans Aufhören denken. Der Rest können Sie sich wohl denken.

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Wolfgang Lücke, Geschäftsführer Audio Physic , Brilon.

Eigentlich war ich mit dem gesamten Team verabredet, aufgrund der äußeren Umstände wurde das Zusammentreffen aber in letzter Minute in eine Videokonferenz umgemünzt. Bewaffnet mit vollen Kaffeetassen und einem Laptop sitzen wir kurz darauf in einem lichtdurchfluteten Konferenzraum, in dem ich alte Bekannte erspähe: Jene Ausstellungsmuster, die Audio Physic auf Messen und HiFi-Shows präsentiert – darunter auch die offene Structure –, beobachten uns von Podesten und einem langen Sideboard aus. Der Rest des Zimmers ist mit Racks und Vitrinen gefüllt, die Einzelteile wie Chassis, Frequenzweichen sowie undefinierbare Materialmuster enthalten. Auf einem Regal zu meiner Rechten, augenscheinlich eigens für meinen Besuch drapiert, wartet „Manfreds Koffer“.

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Via Videoschaltung gesellt sich zunächst Claudia Sommer hinzu. Die gelernte Tontechnikerin hatte viele Jahre für Greenpeace gearbeitet, ehe sie im vergangenen Herbst als Gesellschafterin bei Audio Physic eingestiegen war. Tatsächlich hat auch sie ein Zufall ins Unternehmen geführt, wie mir Wolfgang Lücke später erklärt. Schon seit Jahren schwört Sommer auch privat auf die Briloner Schallkunstwerke, hatte Lücke in Frankfurt bei einem Händler-Event kennengelernt und man sei „ins Gespräch gekommen“. Heute kümmert sie sich um alles Digitale, womit neben einer Neugestaltung des Web-Auftritts auch Bereiche des Marketings und entscheidende Aspekte der „Corporate Identity“ gemeint sind.

Audio Physic Claudia Sommer
Claudi Sommer, Gesellschafterin Audio Physic, Brilon.

Wenig später erscheint auch Manfred Diestertich auf dem Bildschirm. Der Herr mit dem Koffer. Der Chefentwickler kann jedes Einzelteil seiner Lautsprecher mit Vornamen sowie Familienstammbaum vorstellen und ist ein absolutes Urgestein: Wie er mir erklärt, lernte er den Firmengründer Joachim Gerhard bereits in den frühen Achtzigern „in irgendeinem Bastelladen“ kennen. Damit dürfte er einen Markt für Elektronik- und Lautsprecher-Bauteile meinen. Die beiden tauschten Erfahrungen aus, freundeten sich an, und so gehörte Diestertich gewissermaßen bereits zum Team, noch ehe Audio Physic im Jahr 1985 offiziell gegründet wurde.

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Das rauchige Segment links ragt mit Absicht ein Stück über. Das lässt den Lautsprecher minimal größer wirken und sehe besser aus, wie ich erfahre.

Die Augen auf die Zukunft

Doch wir wollen nicht zu viel über die Vergangenheit schwadronieren. Viel spannender sind die ein, zwei Winzigkeiten, die sich das Trio für die Zukunft seines Unternehmens ausgedacht hat. Wobei die Vergangenheit natürlich auch hier eine Rolle spielt: Wie Ihr mathematischer Coprozessor sicher schon herausgefunden hat, feiert Audio Physic in diesem Jahr sein 35. Jubiläum. Eigentlich hätte es zu diesem Anlass schon auf der HIGH END eine Produktneuheit geben sollen, die alle Schlüsselelemente der Structure aufgreift und konsequent weiterentwickelt. Der Name des neuen Spitzenmodells ist für Eingeweihte wenig spektakulär: Es handelt sich um eine neue Inkarnation der Cardeas.

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An diesen federleichten Gewebeträgern werden Bärenstarke Neodymmagneten fixiert, den Sie – dicht an einem umgekehrt gepolten Gegenstück – in Position halten. Vier dieser kräftigen Gewebepaare halten sogar Kolosse wie die Cardeas in der Schwebe.

Mit ihrer Vorgängerin hat das neue Modell allerdings fast nichts mehr gemein. Nach einem beherzten Druck auf die Reset-Taste entwickelte Diestertich den Lautsprecher von Grund auf neu. Zeigen darf ich sie Ihnen leider noch nicht – das einzig vorführbereite Muster präsentierte sich bei meinem Besuch als reinste Bastelwiese, die dem Rang eines Flaggschiffs bestenfalls durch ihre Dimensionen gerecht wurde. Nur diese zwei Fakten kann ich schon berichten: Die einst kurvige Cardeas erbt die klare Formsprache einer Structure, Codex oder Midex und wird in den identischen Ausführungen respektive glasbedeckten Furniervarianten erhältlich sein. Die Treiber sind leicht zur Seite versetzt auf der Schallwand angebracht, was ihr ein unverwechselbares Aussehen geben wird. Und zu sehr müssen wir Sie nicht auf die Folter spannen: Während Sie diese Zeilen lesen, sollte die neue Chefin bereits Serienreife erreicht haben. Wenn alles nach Plan läuft, steht ein Testmuster bereits in der Redaktion.

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Schallöffnungen an einer Avanti. Das rote Klebeband dient nicht nur als Abstandhalter, es kanalisiert und führt auch den Schall unter den Glaspanelen.

Freilich durfte ich mir die Neue auch anhören. Angetrieben von einer großen Marantz-Kette zog mich die riesige, geradezu überirdisch plastisch und holografisch abbildende Box sofort in ihren Bann. Wer Audio Physic kennt, weiß, dass wir über Aspekte wie Linearität und Bandbreite nicht weiter reden müssen. Alles passt und sitzt exakt dort, wo es hingehört. Am beeindruckendsten jedoch fand ich, mit welcher Leichtigkeit und Musikalität der Lautsprecher Impulse in den Hörraum haucht, Frequenzen in Fluss versetzt, um sie schließlich mit unerhörtem Swing zu Gehör zu bringen. Ich weiß, dass der Satz abgedroschen ist und über die Lautsprecher aus Brilon schon dutzendfach geschrieben wurde. Aber er passt einfach: Die Cardeas hat pure Musik in ihren Adern!

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Während meines Besuchs wird ein Paar Cardeas 30 abgeschlossen und für den Versand vorbereitet.

Als wir einige Zeit später unsere Videokonferenz fortsetzen, kann ich nicht anders, als Diestertich meinen Respekt, vor allem aber meine Verwunderung auszudrücken. Trotz aller Veränderungen und der erschlagenden Zahl neuer Konstruktionsdetails kann man die Cardeas augenblicklich als Audio Physic einordnen. Das überrascht ihren Entwickler nicht weiter: „Ich baue jeden Lautsprecher für mich selbst, konstruiere ihn so, als wolle ich ihn in mein eigenes Wohnzimmer stellen“, erklärt er. Die Cardeas entspricht also – wie so viele Modelle zuvor – schlichtweg seinem persönlichen Hörgeschmack. Die Antwort klingt logisch, befriedigt mich aber nur teilweise. Fürs bessere Verständnis sollten wir tiefer in die Details des Lautsprechers abtauchen.

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Abgestimmtes Zusammenspiel

Diestertich ist ein unermüdlicher Materialforscher. Auf Ideen wie die Honigwaben-Wände kommt er nicht etwa durch plötzliche Eingebung. Hinter jedem noch so marginalen Detail stecken monate-, manchmal jahrelange Experimente und Höreindrücke. „Das Material erschien vielversprechend, also haben wir damit herumgespielt“, bemerkt er wie selbstverständlich, als wir über die Waben sprechen. Ein anderer Aspekt trieb ihn sogar mehr als zwei Jahrzehnte um. Jedes Chassis ist prinzipbedingt auf eine Zentrierspinne angewiesen, die dafür sorgt, dass die Membranfläche im Luftspalt optimalen Abstand zum Magneten hält. Ein notwendiges Übel, da die Zentrierung die Membran zugleich bremst, bedämpft und das Resonanzverhalten ihres Materials beeinflusst. Beim Tiefmitteltöner der Cardeas wird dieses Bauteil daher fehlen – ein absolutes Novum. Möglich macht es eine eigens entwickelte, besonders straffe sickenlose Aufhängung. Die grundsätzliche Konstruktion habe Diestertich schon länger im Kopf, wie er mir erklärt, doch habe er lange nach einer Membran suchen müssen, die das Fehlen der Sicke kompensieren kann.

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Eine fertige Avanti in Wartestellung und die vielleicht letzte Ihrer Art.

Spannend sind auch die Füße der großen Box: Die Cardeas wird ähnlich wie die Structure schweben. Ihre VCF-Füße basieren auf zwei extrem starken Magneten, die durch ein äußerst stabiles, jedoch flexibles Gewebe in Position gehalten werden. Auch hier zählt vorrangig das Zusammenspiel der Zutaten: Am Lautsprecher fixiert wird die Fußkonstruktion mit eigens dafür gefertigten Neoprendübeln. Er wisse nicht warum, doch die hätten sich im Versuch als optimal erwiesen – so optimal, dass sie auch als Körperschalldämpfer am Terminal dienen. Eine lange Reise sei es zudem gewesen, die Honeycomb-Gehäusekonstruktion zusammenzufügen. Man mag sich kaum ausmalen, wie viele Arten, Formen und Variationen von Abstandhaltern und Klebstoffen durch die Produktionshallen gewandert sind, ehe die Komposition den erwünschten Klangeffekt brachte.

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Notorisch intolerant: Nach der Montage werden alle Lautsprecher gemessen und mit Referenzwerten verglichen. Wer nicht exakt auf Linie ist, muss zurück in die Produktion.

Während Diestertich aus dem Computermonitor heraus referiert, ist Wolfgang Lücke unermüdlich damit beschäftigt, mir die besprochenen Bauteile aus dem erwähnten Koffer zu suchen oder eilig aus seinem Büro zu holen und vor mit auf dem Tisch auszubreiten. Membranen, Materialmuster, Glasteile, Wabenstrukturen, Gewebeproben, Magneten … binnen weniger Minuten ist alles voller Zutaten und Bauteile, deren Geschichten ich mir geduldig und interessiert anhöre. Ganze Anekdoten kann mir Diestertich auch zum Keramikschaum erzählen oder zu jenem sagenumwobenen Kupferschaum.

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Die meisten Bauteile bis hin zu Standardteilen wie Widerständen (rechts) und Kondensatoren lässt sich Audio Physic in kostspieligen Kleinserien anfertigen.

Die offenporige Struktur des Schaummaterials sorge für außergewöhnlich gute Leiteigenschaften. Daher kommt es – hauchdünn geschnitten – als Stromleiter auf allen neuen Frequenzweichen zum Einsatz. Mehrere Zentimeter stark wird es als Stromsieb in den hauseigenen Kondensatoren eingesetzt – Sie hatten doch nicht ernsthaft geglaubt, dass die Briloner Bauteile von der Stange verwenden? Bei einem späteren Rundgang durch die Produktion wird mir Wolfgang Lücke ganze Schränke voller eigens gefertigter Kondensatoren und Widerstände zeigen. Allein die Innenverkabelung dürfte (gehobener) Standard sein: Audio Physic setzt Strippen von AudioQuest ein.

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Tragende Funktion: Der interne „Basskasten“ einer Avanti macht nicht nur Druck, er hütet auch die Frequenzweiche. An der Bodenplatte können Sie übrigens zwei der Neoprendübel erkennen.

Übertragene Leidenschaft

In den Werkshallen geht es betriebsam, aber konzentriert zu. Insgesamt vier Mitarbeiter sind gerade dabei, die jüngsten Bestellungen abzuarbeiten. Ich werde unter anderem Zeuge, wie die Glaswangen auf eine Classic 25 geklebt werden. Ein knallrotes elastisches, selbsthaftendes Band wird als Abstandhalter angebracht, ehe der eigentliche Kleber aufgetragen wird. An Center-Lautsprechern, so erfahre ich, wird das Band so montiert, dass es unter dem Glasfurnier als zusätzlicher Schallkanal dient. Anschließend wird die innen lackierte Glasscheibe mit einer schnellen, gekonnten Bewegung auf die Gehäuseseite gesetzt. Ein kurzer Druck mit beiden Handflächen, und schon geht’s weiter zur nächsten Seite. Diestertich hatte mir gerade eben erzählt, dass er das Gefühl habe, seine eigene Sorgfalt und Detailvernarrtheit habe sich auf das gesamte Team übertragen. Ich weiß nun, was er meint.

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Auch die WBT-Terminals sind keine Stangenware. Aktuell laufen vielversprechende Versuche mit den Plasma Protect-Varianten, die bei der neuen Cardeas zum Einsatz kommen sollen.

Nachdem sie in maßgerechter Handarbeit montiert wurden, durchlaufen die Lautsprecher eine kompakte Messstation. Hier erfolgt ein Abgleich mit Referenzwerten, die zeigen, ob das fertiggestellte Objekt innerhalb der strengen Vorgaben liegt. Bei der Classic 25 ist das der Fall. Sie bekommt eine Seriennummer sowie die unterschriebene Urkunde ihres Konstrukteurs und erhält anschließend auch noch den „Bierdeckel“, der alle Audio-Physic-Tweeter beim Transport schützt. Diese Messung war für die Classic-Treiber übrigens keine Premiere – direkt neben dem langgestreckten Montageraum gibt es ein kleines Lager, in dem die Treiber ein mehrtägiges Einbrennen absolvieren.

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Montiert, geprüft und vermessen erhalten die Lautsprecher die Urkunde ihres Monteurs nebst Seriennummer und wandern mit schützenden Bierdeckeln und Wasserwaage in die Kartonage.

Kurz bevor wir die Fertigung verlassen, erspähe ich eine Ablage mit Hunderten schwarzer Terminals. Sie stammen aus einer eigens gefertigten Kleinserie von WBT, wie mir Lücke erläutert. Bei der Cardeas werden diese Modelle allerdings nicht mehr eingesetzt. Diestertich war vor einigen Wochen zu Besuch in Essen und habe anschließend begeistert, fast euphorisch von WBTs neuer PlasmaProtect-Technologie berichtet. Die Experimente mit dem Terminal seien äußerst vielversprechend; dem Prototyp, den ich einige Stunden zuvor hören konnte, fehlen sie aber noch. Das wird in der Serie behoben sein. „Wieder ein Nadelöhr weniger“, wie der umtriebige Entwickler die Entdeckung bei einem späteren Telefonat resümiert. Das Ende seines nimmermüden Forschungsdrangs ist es aber garantiert noch nicht …

Kontakt

Audio Physic GmbH
Almerfeldweg 38
59929 Brilon
Telefon +49 2961 96170

www.audiophysic.de

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