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Sonoro Primus SO-340

Sonoro Primus

Der Spaßmacher

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Sonoro Primus – Der Spaßmacher

Als Urenkel der Kompaktanlagen sind All-in-one-Musiksysteme als unkomplizierte Spaßmacher sehr beliebt. Wurden sie wie der Sonoro Primus von klugen Köpfen erdacht, können Spaß und Wohlklang in trautem Miteinander vereint sein.

Sonoro Primus SO-340

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In aller Kürze

Sonoro ist mit dem Primus eine Anlage geglückt, die vor allem eins macht: Jede Menge Spaß. Zudem bietet das Gerät alle Quellen, die man sich heute wünschen kann.

Sonoro Primus SO-340 Navigator


Die in Neuss ansässige sonoro audio GmbH hat binnen kurzer Zeit mit ihren Produkten für Aufhorchen gesorgt. Denn das Kompetenzteam um Gründer und Geschäftsführer Marcel Faller hat mit seinen optisch und klanglich ansprechenden Geräten bewiesen, dass zeitloses Design, Bedienkomfort und Klangpotenz bei vergleichsweise günstigen Preisen dank Entwicklung in Deutschland und Fertigung in Fernost machbar sind. Vom Lautsprecher über Plattenspieler, vom Streamer bis hin zu Alles-drin-Geräten reicht die Produktpalette. Neu bei den All-in-one-Systemen ist der „Primus“, der nach dem Topmodell „Meisterstück“ und dem erfolgreichen „Prestige“ die Reihe erweitert. Wie sein Bruder Prestige verfügt der Primus über ein Zweiwege-Audiosystem mit zusätzlichem Tieftöner, verzichtet aber auf den integrierten CD-Player. Dafür sind Streamingdienste wie Spotify, Tidal, Napster, Deezer, Qobuz sowie Amazon Music bereits integriert, weswegen die Neusser den Neuen auch als „smarten Alleskönner“ bewerben. Wie smart der für rund 700 Euro angebotene Primus wirklich ist, wollen wir sogleich klären.

Sonoro Primus SO-340

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Gerüstet für viele Wiedergabeoptionen

Der Primus könnte aufs erste Hinsehen ein Receiver sein, doch steckt in seinem zeitlos eleganten Gehäuse ein aktives 2.1-Lautsprechersystem in Bassreflexbauweise. Zwei Koaxchassis sind zuständig für den Hoch- und Mitteltonbereich, ein Tieftöner sorgt für das Bassfundament, ein softwareoptimierter DSP übernimmt die Signalverteilung. Pfiffig: Die Bassreflexöffnung und der Tieftöner finden sich auf der Gehäuse-Unterseite. Angetrieben werden die drei Lautsprecher mit fünf Class-D-Endstufen. Die leisten jeweils zweimal 20 Watt für die Koaxlautsprecher sowie 40 Watt für den Tieftöner. Solange der Primus hörernah platziert wird, reicht das allemal. Dank seiner relativen Kompaktheit ist er schnell auf dem Couchtisch aufgestellt, am besten macht er sich dennoch auf einer Kommode oder einem Regal, um sich dann – Triumph des gelungenen Designs – hervorragend in den Wohnraum einzufügen. Unser Test-Primus ist in elegantem Mattschwarz gewandet, alternativ gibt es das Gerät auch in Anthrazit und Weiß, dann auch hochglänzend. Die edlen Walnussgehäuse sind allerdings den teureren Brüdern Prestige und Meisterstück vorbehalten.

Sonoro Primus SO-340
System stereo, Subwoofer mono – inklusive Reflexöffnung. Der Downfire-Bass füllt den gesamten Raum mit mächtig Druck.

Wichtiger als solche Äußerlichkeiten: Auch der Primus lässt sich, ganz App-frei, direkt am Gerät über die Drucktaster und den Dreh-/Druckgeber bedienen. Das Farbdisplay bietet zugunsten einer intuitiven Bedienung alle nötigen Informationen. Sollte es doch mal klemmen, gibt das gedruckte Handbuch erschöpfend Auskunft. Doch, es handelt sich um eine Bedienungsanleitung im alten Stil: gut gegliedert, verständlich formuliert und wunderbar übersichtlich. Bravo.

Sonoro Primus SO-340
Die Fernbedienung gestattet die Komplettsteuerung des Primus vom Hörplatz aus, das gute, sehr übersichtliche und instruktive Handbuch beseitigt eventuelle Unklarheiten.

Die Integration ins Heimnetzwerk erfolgt wahlweise über das Ethernet-Kabel oder WLAN, die Einrichtung ist dank des Assistenten schnell erledigt. So lässt sich der Primus direkt als Streamer einsetzen – selbstverständlich in Verbindung mit Smartphone, Tablet oder Rechner. Die Probe aufs Exempel mit Spotify funktioniert so bestechend einfach, dass der Primus insoweit die gesteckten Erwartungen erfüllt. Allerdings ist Streaming auf eine Auflösung von maximal 16 oder 24 Bit (bei FLACs) und 48 Kilohertz beschränkt. Für das Hören von HiRes-Files bedarf es eines Zusatzgeräts, sprich eines externen Wandlers. Zum Anschluss eines solchen verfügt der Primus über einen Toslink-Eingang, der selbstverständlich Digitalaudio bis zur Maximalauflösung von 24 bit/96 kHz akzeptiert. Wer ganz auf die Klangmacht seines DAC vertraut, findet gleich zwei Aux-Eingänge: Zwei RCA-Buchsen sowie ein 3,5-mm-Stereoklinkeneingang gestatten den Anschluss etlicher Geräte.

Sonoro Primus SO-340
Neben einem digitalen Toslink-Eingang finden sich gleich zwei Analogeingänge sowie ein USB-Anschluss auf der Geräterückseite. Der dient dem Abspielen der auf passenden Datenträgern gespeicherten Musik, externe Geräte wie Wandler finden am Digitaleingang oder den Analogeingängen ihre Anbindung.

Dass der Primus Bluetooth nach dem A2DP-Profil beherrscht, ist weder Überraschung noch Besonderheit. Allemal gut fürs lockere Zwischendurchhören in CD-Qualität ist Bluetooth immer, aptX HD oder ähnliche HiRes-Codecs finden sich ohnehin selten.
Mächtig ist der Primus in puncto Radiofunktionalität. Neben FM/DAB+-Digitalradio bietet er als Internetradio schnellen Zugriff auf über 25 000 Sender weltweit. Da sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein. Vier Lieblingssender sind schnell abspeicherbar und am Gerät oder via Fernbedienung aufgerufen.

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Zur Klangoptimierung gibt es fürs Streaming drei Optionen: Der DSP-gesteuerte Equalizer bietet neben diversen überflüssigen Stil-Presets tatsächlich eine Loudness-Einstellung alter Machart und eine klanglich weitaus eindrucksvollere „3 D Sound“-Option, die, vergleichbar mit „Stereo Image“-Plug-ins, die Stereobühne erweitert und die räumliche Wiedergabe hörbar verbessert.

Bildergalerie
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Wie serviert der Primus denn den Klang? Als Klangbutler erweist er sich als wohlerzogen und kompetent. So klingt das wunderbare Album In Tune, auf dem sich die Singers Unlimited und das Oscar Peterson Trio ein virtuos-audiophiles Stelldichein geben, eindrucksvoll opulent. Gerade bei der Raumdarstellung sind die beiden Koaxialchassis Meister ihres Faches. Das Klangbild beeindruckt in Breite und Tiefe, die Loslösung des Klanges vom Gehäuse erfüllt schon gehobene Ansprüche. Sehr gut ist die Anbindung des sauber arbeitenden Tieftöners, der sich, genau wie die Koaxchassis, als impulsfest behauptet. Die Auflösung ist ebenfalls überdurchschnittlich und definitiv null vergleichbar mit den Klangschrecken einstiger Kompaktanlagen. Eine gewisse Tendenz zum Schönen ist dem Wiedergabesystem nicht abzusprechen, aber solange es den Ohren schmeichelt, wollen wir doch nicht meckern, oder? Stattdessen genießen wir Mark Knopflers feines Alterswerk Tracker via Referenzwandler in 24-bit/96-kHz-Qualität und befinden: Der Primus macht sehr viel Spaß – gerade auch wegen seines guten Klangs.

Info

All-in-one-Musiksystem Sonoro Primus
Konzept: All-in-one-Musiksystem mit 2.1-Lautsprechersystem und integrierten Musikstreamingdiensten
Bestückung: 2 x Koaxchassis mit 1,9/7,7-mm-Membranen, Tieftöner mit 113-mm-Membran
Verstärker: 5/4 x 20 W, 1 x 40 W
Drahtlos-Verbindungen: Bluetooth, WiFi
Eingänge: digital optisch Toslink (24/96), USB 2.0; analog RCA, 3,5-mm-Stereoklinke
Ausgänge: analog Line-Out RCA
Netzwerk: Ethernet oder WiFi
Musikübertragung: FM+DAB, Bluetooth (A2DP, AVRCP), Qualcomm aptX Bluetooth, Internetradio mit ca. 25 000 Sendern, Spotify, Tidal, Napster, Amazon Music, Deezer, Qobuz, DLNA, UPnP
Unterstützte Medien: WAV, AAC, AAC+, MP3, WMA, ALAC, maximal 16 bit/48 kHz
Bedienung: Taster/Drehgeber oder Fernbedienung
Besonderheiten: integrierte Musikstreamingdienste, keine Steuer-App erforderlich
Ausführung: Schwarz
Lieferumfang: inkl. FM- und WiFi-Antenne, Schutzhandschuhe und Fernbedienung
Optionales Zubehör: Undock Steuer-App (kostenlos)
Maße (H/B/T): 153/450/258 mm
Gewicht: 9,8 kg
Garantiezeit: 2 Jahre
Preis: um 699 €

Kontakt

sonoro audio GmbH
Hammer Landstraße 45
41460 Neuss
Telefon +49 2131 8834-141

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www.sonoro.de

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