KSdigital ADM 22 Mk II Aktivlautsprecher

KSdigital ADM22 Mk2SE Aktivlautsprecher

Die KSdigital ADM22 Mk2SE vereint zwei Lager.

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KSdigital ADM22 Mk2SE – Profitechnik fürs Wohnzimmer

Highender auf der einen Seite, Tonmeister auf der anderen: Die KSdigital ADM22 Mk2SE soll beide Lager vereinen.

KSdigital ADM 22 Mk II Aktivlautsprecher

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Der Streit ist ebenso alt wie langweilig wie sinnentleert: Führt eine HiFi-Anlage mit fein ausfinessierter Euphonie zum Glück? Ein sorgsam geformter Klang, der größtmögliche emotionale Ansprache garantiert? Oder doch eher ein Setup aus tonmeisterlich neutralem Profiwerkzeug, da ja auch damit die Aufnahmen erstellt wurden und somit nichts näher an den vom Tonmeister intendierten Klang führt? Also eine Anlage, die im Idealfall nur durchreicht und sich eines eigenen Kommentars enthält?

Jeder, der sich schon länger mit dieser Materie befasst, weiß, dass solche Fragestellungen schlicht Blödsinn sind. Und dennoch werden viele, wenn nicht gar die meisten Entscheidungen für Neuanschaffungen nach solchen Glaubensregeln getroffen – und nicht nach dem eigenen Geschmack. Genau dort lauert der Fehler, denn eine Anlage „wirkt“ bei uns nur, wenn sie genau unseren Geschmack bedient. Ob wir das wollen oder nicht und ob es unseren Überzeugungen entspricht oder eben nicht. Es sitzt ja kein falscher Freund oder Ratgeber abends in unserem Sessel und fragt sich insgeheim, warum so viel Geld in so wenig Spaß investiert wurde, wenn die Anlage nicht „passt“.

KSdigital ADM 22 Mk II Aktivlautsprecher

Und genau deshalb werde ich mich in keines der Lager schlagen, werde sicher nicht sagen, dass dieses oder jenes Gerät gekauft werden müsse, da es das beste schlechthin sei. Es gibt schon so viele schlechte Ratgeber, ich will kein weiterer sein. Daher berichte ich, natürlich von meinem Geschmack und meinen Erwartungen gefärbt, was ich höre und sehe, wenn neues Testgerät zu Gast ist.

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Bitte entschuldigen Sie die lange Vorrede, die scheinbar gar nichts mit den Lautsprechern von KSdigital zu tun haben will. Da aufgrund derart polarisierender Geräte schnell einmal die Gräben für den nächsten audiophilen Stellungskrieg gebuddelt werden, erschien eine solche grundsätzliche Betrachtung angezeigt.

KSdigital ADM 22 Mk II Aktivlautsprecher in den Real World Studios von Peter Gabriel
KSdigital in den Real World Studios von Peter Gabriel.

KSdigital. Kennen Sie nicht? – Vermutlich doch, nur unter anderem Namen. Backes & Müller heißt die High-End-Schmiede, die sich seit Jahren dem Typus des aktiven und geregelten Lautsprechers verschrieben hat. Der Weg ins Profilager war für die Spezialisten aus dem Saarland dann nur logisch und konsequent, ebenso der andere Name, weil es eben hier wie da Animositäten gibt.

Der hier vorgestellte ADM22 Mk2SE ist ein gerade noch kompakter Zweiwege-Monitor, der nicht nur im Studio, sondern auch im heimischen Umfeld eine gute Figur abgibt. Für den privaten Gebrauch spricht zudem, dass ein Aktivlautsprecher in der Regel bei gleicher Baugröße einen deutlich erweiterten Tiefton zu bieten hat. Darüber freut sich der Musikliebhaber wie der Ästhet.

Das Gehäuse der kompakten KSdigital ist aus 19 Millimeter starkem MDF aufgebaut, schwarz lackiert und mit einem Aufsatz in Wunschfarbe versehen. In diese Applikation ist der Hochtöner des Lautsprechers eingelassen, ein Ringradiator, der an einem ins Holz eingefrästen Waveguide sitzt, um die Abstrahlcharakteristik zu verbessern. Daneben (der ADM22 Mk2SE sollte liegend betrieben werden) sitzt ein Tiefmitteltöner, bestückt mit einer extrem steifen Carbonfaser-Membran. Auf der Rückseite überrascht der Monitor mit seiner Anschlussvielfalt: Neben dem selbstverständlichen Netzanschluss und einem symmetrisch ausgeführten Analogeingang lässt sich der Monitor auch digital via AES/EBU beschicken, Netzwerkbuchsen erlauben den Anschluss an einen Computer zwecks Konfiguration der Lautsprecher. Trotz seiner recht kompakten Maße bringt es ein ADM22 Mk2SE auf immerhin rund 12 Kilogramm Masse.

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KSdigital ADM 22 Mk II Aktivlautsprecher

Fügt man dem soeben beschriebenen Setup noch zwei Endstufen und eine aktive Frequenzweiche hinzu, erhält man einen üblichen Aktivlautsprecher. Sie ahnen aber bereits, dass es mit der ADM22 Mk2SE noch etwas mehr auf sich hat. Für den Chef des Hauses, Johannes Siegler, steht fest, dass ein Lautsprecher nur dann ideal spielen kann, wenn immer deutlich mehr Leistung als eigentlich benötigt zur Verfügung steht, die antreibende Elektronik folglich nie in den roten Bereich kommt. Daher sind beide Verstärkerzüge dieser KSdigital mit jeweils 250 Watt vergleichsweise kräftig ausgelegt. Namhafte Konkurrenz begnügt sich in dieser Klasse mit etwa 70 bis 150 Watt. Ob 250 Watt für einen Hochtöner wirklich nötig sind, kann ich weder begründen noch dementieren – mir bleibt nur festzustellen, dass die ADM22 Mk2SE im gesamten Testzeitraum nie an ihre Grenzen gekommen ist. Nicht einmal, als Cai Brockmann mit einem „musikalischen Giftkoffer“ zu Besuch war.

Bei Backes & Müller wird seit Urzeiten aktiv geregelt – und selbstverständlich auch bei KSdigital. Das bedeutet im konkreten Fall, dass man nicht einfach nur, hemdsärmelig formuliert, ein Signal in den Lautsprecher schickt und ihn dann, in der Hoffnung, es werde schon alles richtig sein, sich selbst überlässt. Nein, auch beim ADM22 Mk2SE sind in jedem Chassis drei Sensoren befestigt, anhand deren Informationen über Geschwindigkeit, Amplitude und Beschleunigung der interne Controller die Ist-Werte mit den Soll-Werten des anliegenden Musiksignals vergleicht. Treten Differenzen auf, wird sofort nachgeregelt, und zwar laut KSdigital für das menschliche Ohr nicht wahrnehmbar; der Hersteller spricht hier von „Lichtgeschwindigkeit“. Verzerrungen wie Nachschwingen und ähnliche Artefakte, die das reine Musiksignal verfälschen können, sollen auf diese Weise sicher vermieden werden. Um das Ganze auf die Spitze zu treiben, wird die hauseigene „FIRTEC“-Technologie – eine digitale Filterung – implementiert. Hierbei bekommt jeder Lautsprecher ein individuelles Filterprofil zugewiesen, das seine messtechnisch erfassten Eigenheiten kompensiert. Materialstreuung ist also bei den Chassis kein großes Thema mehr, da die unterschiedlichen Parameter dokumentiert und in die aktive Regelung einbezogen werden. Ausführliche Details zu FIRTEC finden Sie im Technikkasten.

KSdigital ADM 22 Mk II Aktivlautsprecher

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Die ADM-22 Mk2SE bietet noch eine weitere Möglichkeit, die eigene Anlage zu verschlanken: Über den Digitaleingang (AES/EBU) kann man eine digitale Quelle direkt anschließen und umgeht damit noch nebenbei zwei Wandlerstufen, was der Qualität sicherlich nicht abträglich ist.

Wie klingt nun so ein Studiolautsprecher für zu Hause? Wie schon zu Beginn angedeutet, werden sich auch an einer KSdigital ADM22 Mk2SE die Geister scheiden. Für die einen kann sie das Ende eine langen Suche darstellen, für die anderen ein Grund, das Hobby infrage zu stellen. Denn mit der gebotenen und unverstellten Informationsfülle muss man erst einmal klarkommen. Obwohl sie nicht koaxial aufgebaut sind, teilen die Monitore aus dem Saarland beispielsweise den Raum so präzise ein, wie man es sonst kaum je erlebt. Das ist bei guten Aufnahmen ein berauschendes Erlebnis. Man kann gleichsam um die Musiker „herumhören“, den Raum in allen Dimensionen virtuell ablaufen. Gute One-Point-Aufnahmen beispielsweise können hier ihre Qualitäten voll und ganz ausspielen – wenngleich diese meist eher auf der klanglichen, nicht unbedingt auf der musikalischen Seite liegen. Aber das nur nebenbei.

KSdigital ADM 22 Mk II Aktivlautsprecher

Bei konventionell aufgenommener Musik schwankt das Klangerlebnis – je nachdem, wie gut die Stützmikrofone im Panorama platziert wurden – zwischen grandios und desaströs. Ist der Mix sauber, kann man mit den KSdigital auf außergewöhnlich klare Art und Weise in ein großes Orchester hineinhören. So belegen beispielsweise zwei beeindruckende Stunden mit Gustav Mahlers Achter Sinfonie (San Francisco Symphony Orchestra unter Michael Wilson Thomas) das Zitat, dass diese Musik durch die Beherrschung der Multimikrofonie regelrecht entfesselt wurde. Kein Detail entgeht dem Hörer, jede noch so zarte Farbe kommt auch durch diesen großen Orchesterapparat zur Geltung. Das ist eine Qualität, die man im Konzertsaal nicht in diesem Maße erleben kann – schon eher ist der Platz des Dirigenten (Gustav Mahlers Platz) mit einer solchen Detailfülle gesegnet. Was wiederum grandioses Erlebnis und ungewohnte Anstrengung zugleich bedeutet: Derart viel Information fordert meine Konzentration heraus, und nach einer großen Sinfonie ist für mich der Abend dann auch beendet. Wenn ich so viel mehr erlebe, halte ich tatsächlich nicht so lange durch.

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Wie schon erwähnt machen schlechte Aufnahmen weit weniger Spaß. Zwar ist es im ersten Moment durchaus lustig, die Informationen von Hauptmikrofon und Stütze penibel separiert zu hören (nein, ich nenne jetzt keine bestimmte CD), auf Dauer jedoch ist das kein guter Zeitvertreib, und diese Aufnahmen wandern dann auch ganz weit hinten ins Regal; gute Produktionen werden von mir klar bevorzugt.

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Die aktive Regelung der Chassis macht sich besonders im Bass bemerkbar – vorausgesetzt, man hört Musik mit reichlich Transienten und der eigene Raum konterkariert die redlichen Bemühungen der Lautsprecher nicht mit endlosen Nachhallzeiten. Stimmt alles, erlebt man auf nachdrückliche Art, wie knüppelhart eine gut aufgenommene Bassdrum wirklich sein kann. Wenn weder Hörraum noch Lautsprecher nachschwingen, kommt das mitunter einer Neuorientierung der Hörgewohnheiten gleich. Ganz nebenbei zeigt die ADM22 Mk2SE unmissverständlich, dass sich ein akustisch bereinigter Raum unbedingt lohnt. Der gerade anwesende Cai Brockmann lauscht verzückt klar durchhörbaren, dadurch umso mächtigeren Tieftongewittern. Er kommentiert die raumakustischen Maßnahmen mit einem schlichten „Das will ich auch!“, zeigt sich aber auch vom detailreichen und substanziellen Auftritt der kleinen Monitore überaus angetan.

Was bleibt nach den Wochen mit den KSdigital ADM22 Mk2SE? Zunächst einmal die Erkenntnis, dass auf gut produzierten Tonträgern viel mehr strukturierte Information vorhanden ist, als uns die meisten Anlagen glauben machen wollen. Und damit meine ich kein endloses Obertonausschwingen oder das berühmte „Stuhlknarren hinten rechts“. Sondern vielmehr die Einteilung des Raumes, die Verbindung von Direktschall und Raumklang und das exakte Maß, in dem das alles geschieht. Selbstverständlich gibt es auch Hörbesucher – und damit schließt sich der Kreis zur Einleitung –, die nach einer Weile feststellen, dass das zwar alles sehr beeindruckend sei, sie sich aber von so viel Details eigentlich schon überfordert fühlen. Die anderen entdecken und erfahren auf diese Weise ihre eigenen oder mitgebrachten Aufnahmen immer wieder neu. Und wenn das der eigene Weg zum Musikgenuss ist, dann sind die KSdigital ADM22 Mk2SE in der Tat ein Erlebnis, auf das man sich ernsthaft einlassen sollte.

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FIRTEC-Kniffe und andere Spezialitäten

Die Technik des KSdigital ADM22 Mk2SE

Der ADM 22 Mk2SE ist der jüngste Spross in der Familie der digital entzerrten Lautsprecher von KSdigital. Wie schon beim ADM2, dem ersten digital entzerrten Studiolautsprecher überhaupt, geschieht auch im Neuen die Signalverarbeitung stets auf digitaler Ebene – auch wenn ein Analogsignal anliegt. Im Analogbetrieb erfolgt zunächst eine AD-Wandlung mittels eines Wandlers neuester Generation mit einem Rauschabstand von 120 Dezibel.

Im Unterschied zum ersten ADM22 bleibt dies die einzige Wandlung bis zur letzten Filterstufe in den digitalen PDM/PWM-Endstufen und der Ausgabe des Musiksignals durch die Lautsprecher. Der Mk2 arbeitet folglich bei Anliegen eines digitalen AES/EBU-Signals bis unmittelbar vor der Wiedergabe aus den Lautsprechern wandlerlos. Damit sind Wandlerverluste praktisch ausgeschlossen. Bei den digitalen PDM-Endstufen wurde deren Arbeitspunkt, um Übernahmeverzerrungen auszuschließen, in die Mitte gelegt. Somit ist gewährleistet, dass auch leise Signale störungsfrei wiedergegeben werden. Damit ist aber ein kleiner Nachteil verbunden: Auch wenn der ADM 22 Mk2SE kein Signal empfängt, also stumm bleibt, ist die Abwärme stets konstant. Der Lautsprecher hat also im eingeschalteten Zustand immer eine gleich hohe Betriebstemperatur. Das ist jedoch hinnehmbar, da die Abwärme hier gering ist und es sich nicht um ein großes Beschallungssystem handelt.

Die komplexe Weiterverarbeitung des gegebenenfalls digitalisierten Eingangssignals übernimmt ein digitaler Signalprozessor (DSP). Mittlerweile ist die Rechenleistung des DSP auf der übrigens selbst entwickelten DSP-Plattform erheblich verbessert: Waren frühere DSPs noch mit 50 Megahertz getaktet, sorgt heute eine 400-MHz-Taktung für eine weitaus geschwindere Signalverarbeitung. Zudem verzichteten die Entwickler bewusst auf den früheren diskreten Aufbau mit separatem Wandler und Samplerate-Converter. Dank der integrierten Schaltungstechnik haben die Entwickler heute unmittelbaren Zugriff auf die Algorithmen, was das Feintuning erheblich erleichtert.

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KSdigital ADM 22 Mk II Aktivlautsprecher

Der DSP dient als digitale Frequenzweiche und entzerrt das Übertragungsverhalten der Einzelkomponenten des Gesamtsystems. Dabei kommt die patentierte, weltexklusive Finite Impulse Response Technology, kurz und knackig FIRTEC genannt, zum Einsatz. FIRTEC nutzt FIR-Filter, also digitale Filter mit endlicher Impulsantwort, zur bestmöglichen Entzerrung des Gesamt-Mehrwegesystems. Die Theorie dahinter: In der analogen Signalverarbeitung können Frequenzweichen und sonstige Amplitudenentzerrungen den Amplitudenfrequenzgang optimieren, sprich linearisieren. Allerdings wandelt sich außer dem Amplitudenfrequenzgang auch das Impulsverhalten des Mehrwegesystems: Es kommt zu Laufzeit-/Phasenverzerrungen und damit zur Zerstörung der zeitlichen Zusammenhänge. Der von den Lautsprechern ausgegebenen Musik fehlen Zeitinformationen des Eingangssignals, also die ursprüngliche Räumlichkeit der Aufnahme.

Die FIRTEC-Entzerrung vermeidet diese Phasenverzerrungen völlig, zwischen Eingangs- und Ausgangssignal liegt zeitliche Deckungsgleichheit über das gesamte Frequenzband vor. FIRTEC besteht aus der Kombination einer FIR-Differenzweiche und eines Systemfilters. Dabei verändert FIRTEC das Eingangssignal mittels eines Systemfilters im DSP in der Zeitebene vorausschauend auf korrekte Impulstreue. Dem liegt folgendes, schlichtweg geniales Verfahren zugrunde: Über den Monitor wird ein möglichst breitbandiger Impuls geschickt und die Impulsantwort des Gesamtsystems gemessen. Diese enthält alle wichtigen Informationen über den Lautsprecher einschließlich Hörposition und Hörraum. Die Impulsantwort bildet die Grundlage für den Datensatz des digitalen FIR-Filters, dem FIRTEC-Systemfilter. Dieses benutzt die invertierten Daten der Impulsantwort, um das Musiksignal im Vorfeld, also vor der Ausgabe von den verfälschenden Einflüssen des Lautsprechers zu befreien. Anders ausgedrückt: Indem das Musiksignal das Systemfilter passiert, werden ihm die Schwächen im Zeitbereich prophylaktisch und invertiert zugeführt; dadurch heben sich die Phasenverzerrungen auf, das Ausgangssignal erklingt mit den Zeitinformationen des Eingangssignals.

Die FIR-Differenzweiche ist zuständig für die Aufteilung der Signalanteile auf die beiden Chassis des ADM 22 Mk2SE: Diese fungiert zunächst als Tiefpassfilter mit einer hohen Flankensteilheit von 90 Dezibel pro Oktave. Die Hochpassfilterung für den Hochtöner wird erzeugt, indem die Tiefpassfilterung vom Eingangssignal mathematisch subtrahiert wird. Die Pegeladdition von Tief- und Hochpass entspricht somit immer exakt dem Eingangssignal. Es handelt sich also dank der Digitaltechnik um das Ideal einer Frequenzweiche unter Ausschluss von Phasendrehungen und impulsverschlechternden Überschwingern. Folglich ist die Impulsantwort eines Lautsprechers mit einer solchen Frequenzweiche extrem sauber. Zusammen mit dem Systemfilter optimiert FIRTEC den ADM 22 Mk2SE auf die Wiedergabe des exakten Impulses, die Abstrahlung des zeitlichen Verlauf des Eingangssignals erfolgt möglichst naturgetreu. Physikalisch kommt dies einer Linearisierung des Frequenzgangs in Betrag und Phase gleich.
Die unvermeidbare Latenz des Filters konnte von schon sehr guten vier auf drei Millisekunden gesenkt werden. Eine nicht zu verachtende Zugabe zu dem Systemfilter und der Differenzweiche sind die manuell einstellbaren Filter zur individuellen Raumanpassung: Zwei Shelving-/Kuhschwanzfilter sowie drei vollparametrische Glockenfilter bieten einigen Einstellkomfort.

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Harald Wittig


Wir meinen

Aktives Tonmeisterwerkzeug mit einzigartiger Digital-Technik, sorgt auch im Wohnzimmer dür geradezu holografische Erlebnisse, sofern das Musikmaterial mitspielt. Verschwiegen oder geschönt wird hier nichts, alte Scheiben dürfen neu entdeckt werden.

KSdigital ADM 22 Navigator

 

Info

KSdigital ADM22 Mk2SE
Digitaler Aktivlautsprecher

Eingang digital: AES/EBU
Eingang analog: symmetrisch (XLR)
Bestückung: 21-cm-Tiefmitteltöner mit Carbonfaser-Membran, Ringradiator mit Waveguide
Leistung: je 250 W für Tiefmittel- und Hochtöner
Besonderheiten: FIRTEC-Technologie, Bass-, Höhen- und Pegelsteller
Ausführung: Gehäuse schwarz, Frontpanels mit Waveguide nach Wunsch, spiegelsymmetrische Paare
Maße (B/H/T): 42/28/35 cm
Gewicht: 12,5 kg
Garantiezeit: 2 Jahre
Paarpreis: 3000 €

 

KSdigital
Altenkesselerstraße 17/D1
66115 Saarbrücken
Telefon 0681 76180463

www.ksdigital.de

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