Accuphase E-3000
Auf viele Tests freuen wir uns, weil wir nicht recht wissen, was wir zu erwarten haben. Accuphase ist anders: Wir wissen jedes Mal sehr genau, was kommt – und können die Hörsessions dennoch kaum erwarten. Von der über Jahrzehnte konstant gepflegten äußeren Erscheinung im bekannt makellosen Finish bis hin zu klug und durchdacht ausgeführten, im Kern jedoch erzkonservativen Schaltungsdesigns bieten die Komponenten aus Yokohama wenig Raum für Überraschungen – wieso auch? Accuphase geht mit einer technologischen Ernsthaftigkeit an die Entwicklung, die ihresgleichen sucht. Das zeigt sich nicht zuletzt daran, dass man bei jedem Test darauf besteht, den Kandidaten in ein unabhängiges Messlabor zu schicken. So auch den aktuellen Einstiegs-Vollverstärker E-3000, der wie alle Komponenten des Hauses den Testparcours mit wehenden Fahnen absolvierte: Leistungswerte, die die Werksangaben um glatte 50 Prozent übertreffen, gepaart mit sensationell niedriger Verzerrung bewiesen auch hier aufs Neue, dass das Selbstvertrauen der Japaner keineswegs fehl am Platze ist.

Das Schöne an alldem ist, dass der Vollverstärker bei aller messtechnischen Perfektion keinesfalls nüchtern oder gar steril klingt – ganz im Gegenteil ist er ausnehmend musikalisch. Es ist faszinierend, wie betörend Ehrlichkeit klingen kann. Als wären Leistungsfähigkeit und Klang nicht schon beeindruckend genug, glänzt der E-3000 obendrein mit einer selten anzutreffenden Ausstattungsfülle: Klangregler, Tapeschleife und Steuerungsmöglichkeiten für die optionalen DAC- und Phonoplatinen sind selbstredend an Bord.
Hier finden Sie den Test zum Accuphase E-3000.



