Canor Verto D3 und Asterion V3
Canor erweitert Performance Line um einen Röhren-DAC und einen Phonoentzerrer für MM und MC.
Canor erweitert seine Performance Line um zwei neue High-End-Komponenten: den Röhren-D/A-Wandler Verto D3 und den Röhren-Phono-Vorverstärker Asterion V3. Die beiden Modelle ersetzen die bisherigen Geräte DAC 2.10 und PH 2.10. Der Vertrieb für den qualifizierten Fachhandel erfolgt über IDC Klaassen Int’l.
Mit den neuen Komponenten aktualisiert Canor die Bereiche digitale Signalwandlung und analoge Phono-Verstärkung. Beide Geräte setzen auf Röhrentechnologie und richten sich an anspruchsvolle HiFi-Anwendungen.
Canor Verto D3: Neuer Röhren-DAC mit Dual-Mono-Aufbau
Der Canor Verto D3 tritt die Nachfolge des DAC 2.10 an. Der diskret aufgebaute Röhren-D/A-Wandler arbeitet mit einer vollsymmetrischen Dual-Mono-Architektur. Zum Einsatz kommen zwei kanalgetrennte ESS Sabre ES9039Q2M DAC-Chips. Die analoge Ausgangsstufe basiert auf vier E88CC-Röhren in reiner Class-A-Schaltung.
Der Verto D3 unterstützt PCM-Signale bis 24 Bit / 768 kHz sowie Native DSD bis DSD512. Zur Ausstattung zählen galvanisch isolierte Digitaleingänge, darunter USB-B, AES/EBU, koaxiale und optische Anschlüsse sowie ein TV-Eingang. Analoge Ausgänge stehen sowohl als Cinch- als auch als XLR-Verbindung zur Verfügung. Dank fixer und variabler Ausgangspegel kann das Gerät als klassischer D/A-Wandler oder direkt vor einer Endstufe eingesetzt werden.
Zu den weiteren technischen Merkmalen gehören neun digitale Filter, ein Signal-Rausch-Abstand von über 110 dB (XLR, A-bewertet) sowie Trigger-Anschlüsse für die Systemintegration. Der Röhren-DAC bringt 12 Kilogramm auf die Waage. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 4.399 Euro.
Canor Asterion V3 für MM- und MC-Tonabnehmer
Mit dem Asterion V3 präsentiert Canor zudem einen neuen Röhren-Phono-Vorverstärker als Nachfolger des PH 2.10. Das Modell unterstützt MM- und MC-Tonabnehmer und erlaubt neben unsymmetrischen MM- und MC-Anschlüssen auch symmetrische MC-Verbindungen.
Die Verstärkerschaltung arbeitet mit jeweils zwei ECC83S- und ECC81-Röhren. Für MC-Eingänge kommt ein Lundahl Step-up-Transformer zum Einsatz. Die RIAA-Entzerrung erfolgt passiv, die analogen Verstärkerstufen sind ohne globale Gegenkopplung ausgelegt. Einstellungen wie MM/MC-Auswahl, Eingangsimpedanz und Kapazität lassen sich per Fernbedienung anpassen.
Der Asterion V3 bietet eine MM-Verstärkung von 46 dB und eine MC-Verstärkung von 70 dB. Für MC-Systeme stehen mehrere Impedanzwerte zwischen 10 und 1200 Ohm zur Verfügung, die MM-Kapazität kann in acht Stufen angepasst werden. Ergänzt wird die Ausstattung durch ein Subsonic-Filter mit 18 dB/Oktave. Die UVP beträgt 4.799 Euro.
Verfügbarkeit und Premiere auf der High End Wien
Die neuen Modelle Canor Verto D3 und Canor Asterion V3 sollen voraussichtlich ab September beziehungsweise Oktober 2026 erhältlich sein. Ihre erste öffentliche Präsentation ist im Rahmen der High End Wien geplant. Canor Audio zeigt die Neuheiten vom 4. bis 7. Juni 2026 im ATC, Raum Level -2, -2.32.





