KECES S4
Die Keces S4 präsentiert sich bereits auf den ersten Blick als außergewöhnliche Vorstufe, die durch erstklassige Verarbeitung und ein durchdachtes, kompaktes Design überzeugt. Mit ihrer schlanken Breite von nur 30 Zentimetern fügt sie sich elegant in jedes Rack ein, ohne an Wertigkeit oder Ausstrahlung zu verlieren. Auch technisch setzt der Vorverstärker Maßstäbe: Der vollsymmetrische Aufbau mit separaten Platinen pro Kanal garantiert eine exzellente Kanaltrennung und sorgt für eine präzise, räumliche und saubere Klangwiedergabe. Da der Hersteller ausgewiesener Spezialist für Stromveredelung ist, kommt die S4 selbstredend mit einem externen Netzteil daher, das nicht nur sauberen Strom liefert, sondern für eine Vorstufe auch verblüffend leistungsstark ist. Die S4 dankt diesen Headroom mit einer extremen Dynamik, Stabilität und einem energiegeladenen Klangbild. Selbst feinste musikalische Nuancen kann sie klar und unverfälscht wiedergeben.

Ein intelligentes Detail ist der integrierte Mikroprozessor, der alle Settings der einzelnen Quellen speichert und nach dem Aktivieren abruft, sich dann aber sofort wieder deaktiviert, um das Audiosignal nicht zu beeinflussen. Statt eines Potentiometers setzt KECES bei der Pegelsteuerung derweil auf eine Phalanx aus Widerständen. Ganz besonders gefiel uns die integrierte Phonovorstufe, die analog zur Vorverstärkerschaltung im konsequenten Doppelmono-Aufbau umgesetzt ist und mit ihrer musikalischen Qualität viele externe Lösungen übertrifft. Dank der Unterstützung von MM-, MC- und DS-Audio-Tonabnehmern erweist sich die S4 trotz kompakter Maße als äußerst vielseitig und anspruchsvoll.
Hier geht’s zum Test des Keces S4.



