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Professor P's Rhythm & Soul Revue 78 - Hup, Melbourne, Hup

Professor P.’s Rhythm&Soul Revue

Hup, Melbourne, Hup

Professor P.’s Rhythm&Soul Revue

Der Professor begibt sich angesichts verrückter Zeiten in die innere Emigration und hört dabei gute Musik von Eefje de Visser, Los Straitjackets, Amadou & Mariam, Cookin’ On 3 Burners und Birds On A Wire.

De duisternis wordt doorbroken door fel stroboscooplicht. Golven van synthesizergeluiden razen door de menigte, breken achteraan bij de bar en rollen terug naar het podium. Dominante drumbeats laten alles trillen wat niet vastgeschroefd is, en gelukkig is dat niet het geval met het hart van Professor P. Daarboven klinkt een heldere stem, begeleid door twee, drie, vier andere vrouwenstemmen. Door het flitslicht zijn de muzikanten vaag te zien, drie van hen staan achter een reeks keyboards, een van hen zal straks de bas pakken. Het is het openingsnummer van een onverwacht indrukwekkend concert, „Lange Vinnen“, in het Duits: „Lange Flossen“. De professor wiegt als een mobiele lavalamp, terwijl gedachten, gevoelens en genotshormonen over elkaar heen tuimelen als legoblokjes aan boord van een reddingsboot bij windkracht 10. En vraag niet, beste vrienden, hoe de professor op dit vreemde beeld is gekomen …*

So, geehrte Leserinnen und Leser, wir stoppen unsere Simultanübersetzung ins Niederländische an dieser Stelle. Ich wollte Euch nur ungefiltert das vermitteln, was der Professor am gestrigen Abend verspürte: ein großes „Hä?“, kombiniert mit einem noch größeren „Yeah!“. Und zwar auf einem Konzert, das im erst wenige Wochen jungen Jahr stattfand und zu dem man sich witterungsbedingt noch zwischen kunstvoll erstarrten Schneewehen hatte durchkämpfen müssen, das aber schon jetzt zu einem jener Ereignisse zählt, von denen ich dereinst im Schaukelstuhl wippend den Urenkeln erzählen werde. Puh, ein langer Satz, geschuldet den noch immer durchs Blutbild torkelnden Glückshormonen, und wie jeder weiß, Glückshormone kennen keinen Schlusspunkt. Morgen früh mag ich eventuell zu etwas nüchterner Wertschätzung gelangen, doch, was soll ich sagen, jetzt ist nicht morgen früh. Der Professor hatte seine Komfortzone des klassischen Souls verlassen, wie so oft, und sich in eher unbekannte Regionen der internationalen Musikdarbietungen bewegt. Auch vom Sprachverständnis her, aber das könnt Ihr ja jetzt nach der Lektüre des ersten, ins tiefste Grachten-Orange getauchten Absatzes gut verstehen. Eefje de Visser spielte, und wer sie nicht kennt, der möge bitte ein wenig Geduld aufbringen bis zur folgenden Auseinandersetzung mit dem Werk Vlijmscherp. Wie man schon am Titel erahnen kann: Hier wird auf Niederländisch gesungen. Auf dem Album, und dementsprechend auch auf dem Konzert. Und wer denkt, das klänge wie Rudi Carrell reloaded, dem möchte ich sagen: Niet zo snel, mijn kleine vriend. Niederländisch, intoniert von Eefje de Visser, klingt fast wie das Französisch einer Sängerin, die sich an einem Poffertje mit Puderzucker verschluckt hat: Etwas kehlig, sehr charmant und komplett unverständlich.

* Kleiner Übersetzungsservice: Das Dunkel wird von grellem Stroboskoplicht zerhackt. Wellen von Synthesizersounds rauschen durch die Menge, brechen sich hinten an der Bar, rollen zurück zur Bühne. Dominante Drumbeats lassen alles vibrieren, was nicht festgeschraubt ist, und das ist des Professors Herz zum Glück nicht. Darüber weht eine helle Stimme, begleitet von zwei, drei, vier weiteren Frauenstimmen. Durch das Blitzegewitter sind die Musikerinnen und Musiker schemenhaft zu erkennen, drei davon stehen hinter Batterien von Keyboards, einer wird danach zum Bass greifen. Es ist der Eröffnungssong eines unerwartet eindrucksvollen Konzertes, „Lange Vinnen“, zu Deutsch: „Lange Flossen“. Der Professor wiegt sich wie eine mobile Lavalampe, während Gedanken, Gefühle und Genusshormone übereinanderpurzeln wie Legosteine an Bord eines Seenotrettungskreuzers bei Windstärke 10. Und fragt nicht, liebe Freunde, wie der Professor auf dieses seltsame Bild gekommen ist …

Eefje de Visser – Vlijmscherp

Professor P's Rhythm & Soul Revue 78 - Hup, Melbourne, Hup

Es war zu jener Zeit vor einer Dreiviertelewigkeit, da wir alle an Haus, Hof, Herd, Handrührgerät, Handy, High-End-Verstärker, HD-Fernseher und heimischen Computerbildschirm gefesselt dasaßen. Der weltweite Coronar-Infarkt hatte auch den Professor an jenem Abend vor den Laptop gebracht, um die Übertragung eines Konzertes anzuschauen. Eine dieser bizarren Veranstaltungen ohne Publikum. Bizarr, weil zugleich hoffnungsvoll (Livemusik!) und dystopisch (Livemusik?). Jedenfalls saß man also da, drückte depressive Gedanken an die Rückwand im Oberstübchen und erlebte fast gutgelaunt eine Musikerin aus den westlich gelegenen Lowlands, die mit Tänzerinnen, Synthesizer-Bombast und avantgardistisch arrangierten Beats einen leeren Club bespielte und dabei direkt ins Gefühlszentrum des von Daseinsängsten geplagten Professorenherzens vordrang. Auf dem Schoß saß die Jüngste, und tatsächlich schaffte es Eefje de Visser in der Folge auf die Playlist des Professors sowie ins Musikprogramm des Kinderzimmers. Fast Forward in die Gegenwart, Freunde. Ich kann nur wärmstens empfehlen, immer ein Auge auf die Tourtermine von Frau de Visser zu haben. Und wer sich vom Schubladenlabel „Alternative Pop“ nicht motiviert fühlen sollte, kleiner Ratschlag: Het kan me geen reet schelen!* Für mich ist Eefje de Visser die Entdeckung des Jahres, auch wenn ihre aktuelle Platte bereits vergangenen Herbst veröffentlicht wurde und überhaupt schon das sechste Werk der 40 Jahre alten, dezent avantgardistischen Kreativkünstlerin ist. Es darf auch nie zu spät sein, eine gute Musikerin ins Spotlight unserer Rhythm and Soul Revue zu schubsen, selbst wenn sie auf Niederländisch zu uns singt. Und Soul ist es, wenngleich nicht nach klassischer Stax-Definition, was sich auf Vlijmscherp entfaltet. Elektronische Soundwellen, manch datenverarbeitendem Prozessor entlockt, dazu fette Drums und der mal schüchtern, mal extrovertiert darübergelegte Sopran, flankiert von Fülle schaffenden Hintergrundsängerinnen, formen in der genialen Gesamtheit einen Neo-Neo-Niederlande-Soul, dem zumindest der Professor vorübergehend verfallen ist.

* Erneuter Übersetzungservice: I don’t give a shit!

Label: Sony
Format: CD, LP, DL 24/44

www.eefjedevisser.com

Los Straitjackets – Somos

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Die Zeit, die Zeit, wo ist sie geblieben? Der Professor sitzt zitternd vor Kälte mit einem gehäkelten Oma-Deckchen auf den Knien im Schaukelstuhl und wärmt sich die klammen Hände an einem Glas warmer Honigmilch. Sein Herz aber, das glüht, nein, es brennt in Erinnerung an einen Abend vor genau 4016 Tagen beziehungsweise gut 573 Wochen, ich könnte Euch die Striche zeigen, die ich täglich in die Seitenwand meines Schneider Power Packs geritzt habe. Da waren die vier Typen in schwarzen Anzügen und bunt glitzernden mexikanischen Wrestlingmasken zuletzt on this side of the pond, ließen im letzten Juke Joint vor dem Polarkreis die Trommelstöcke und die Gitarren wirbeln und die Menge inkl. Prof. P. von jenen ol’ days träumen, da sich an der Westküste die Surfmusik als freifliegende Sommersonnen-Variante des gerade erst aus Boogie, Gospel und Blues entsprungenen Rock’n’Rolls entfaltete. Bis heute träume ich von genau jenem Auftritt vor rund elf Jahren, von dem es übrigens einige verwackelte Filmschnipsel bei der bekannten Filmschnipselverwertungsstelle zu bestaunen gibt. Ein Erlebnis für die Ewigkeit. Damals begleitete das gutgelaunt in Surfspeed groovende Quartett aus Nashville den Countrysänger Deke Dickerson, mit dem man gerade eine lustige und vor allem richtig gute Platte veröffentlicht hatte: Deke Dickerson Sings The Great Instrumental Hits, auf der Instrumental-Klassiker wie „Apache“ oder „Miserlou“ mit Gesang dargeboten wurden. Jetzt haben Los Straitjackets nach 13 Jahren mit Somos erstmals wieder ein Soloalbum mit eigenen Instrumentalstücken veröffentlicht, und das, Freunde, ist so gut, dass mir hier fast die Worte ausgehen und ich lieber zur Surfgitarre greifen würde, wenn ich denn eine hätte und überhaupt einen Akkord spielen könnte. Ein warmes Retro-Surf-Album mit postmoderner Alternative-Rock-Frische und erstaunlich funky Gitarre ist das, unter der Sonne Kaliforniens in Los Angeles aufgenommen. Hört mal hier hinein: „High Wire Act“ (Surfswing mit fast jazziger Rhythmusgitarre und nervös pumpenden Drums als Begleitung für die Leadgitarre des mittlerweile 72-jährigen Eddie Angel, die die Tonleitern präzise und surftypisch in 1,5 Sekunden hinauf- und hinunterfetzt) sowie „Spinout“ (Tempo-Rock’n’Roll, inklusive der Stimme von Tom Kenny, Synchronsprecher von Schwammkopf SpongeBob).

Label: Pacifica Music/Yep Roc Records
Format: CD, LP, DL 24/96

losstraitjackets.com

Amadou & Mariam – L’amour à la folie

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Eine einsame Gitarre setzt ein. Ein zwar westliches Instrument, aber mit dem charakteristischen Anschlag afrikanischer Musiker gespielt. Schnelle, doch sanfte Töne, die von der Weite der Savannen und der flirrenden Hitze der Sahelzone singen. Ich kenne das von Ali Farka Touré, dem großen Bluesmann aus Mali, den ich einst auf einer Reise in die Neue Welt zufällig bei einem kostenlosen Open-Air-Konzert im Central Park erleben durfte. Oder von den „afrikanischen Rolling Stones“, der Tuareg-Band Tinariwen, ebenfalls aus Mali, deren Afro-Soul unlängst das Opernhaus am Mississippi des Nordens zum Überkochen brachte. Jetzt gesellt sich zur Gitarre eine Trommel, dann ein Bass, schließlich ein vollbestücktes Schlagzeug. Dann kommt die auf Französisch singende Stimme von Amadou Bagayoko dazu. Ein melodiös swingender Blues schält sich aus frei tanzenden Grooves. Das Ganze nimmt weiter Fahrt auf, Funk-Riffs mischen sich unter schneller werdende Afro-Beats. Der Professor springt auf, zaubert einen kleinen Quickstepp aufs Parkett, keiner hat’s gesehen, nur der dreibeinige Kater, und der sitzt jetzt irritiert unterm Sofa. Wenn ein erster Song gleich so eine Wirkung auf das professorale Bewegungsbedürfnis hat, dann findet sich das dazugehörige Album schnell auf diesen Seiten wieder. Dabei muss ich gestehen, dass mir das Künstlerpaar Amadou & Mariam zwar vom Namen her eine Art Begriff war, ich bisher aber zu meiner Schande nicht richtig hingehört hatte. Und jetzt ist es fast zu spät: Amadou Bagayoko, eine Hälfte des sehr erfolgreichen Duos aus Mali, ist nach den Aufnahmen zu L’amour à la folie verstorben. Mariam Doumbia, fast 50 Jahre künstlerische Partnerin und Ehefrau, hat das letzte Album dennoch veröffentlicht, im vergangenen Herbst bereits, als Hommage an einen langen gemeinsamen Weg. Vielleicht mag sich die eine oder der andere im FIDELITY-Kosmos noch an den Song „Zeit, dass sich was dreht“ erinnern, den Herbert Grönemeyer zusammen mit Amadou & Mariam zur Fußballweltmeisterschaft 2006 einspielte, oder an frühe Alben, produziert von Blur-Sänger Damon Albarn oder dem französischen Künstler Manu Chao. Damit will ich mich jetzt aber nicht befassen, denn das aktuelle, das 15., das letzte Album des blinden Duos – beide hatten sich als Jugendliche an einer Blindenschule in Mali kennengelernt – ist fantastisch. Melancholischer Afro-Blues wechselt sich ab mit energiegeladenen Dancefloor-Nummern. Hört Euch den Eröffnungssong „Bienvenue à la maison“ an, der beides ist. Oder das elektronisch pumpende „La vie est belle“ – wer da nicht in rhythmische Zuckungen verfällt, sollte schnell schauen, wo der nächste Defibrillator hängt.

Label: Because Music
Format: CD, LP, DL 24/44

www.amadou-mariam.com

Cookin’ On 3 Burners – Cookin’ The Books

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Ausgerechnet Bon Jovi! Ein Satz, hinter den immer ein Ausrufezeichen als Ausdruck fundierter Fassungslosigkeit gehört, den man aber eigentlich gar nicht schreiben möchte. Muss man aber manchmal, also gleich nochmal und diesmal sogar ausformuliert: Ausgerechnet Bon Jovi haben sich die Musiker des Melbourner Instrumental-Funk-Trios Cookin’ On 3 Burners für eine Coverversion ausgesucht! „Livin’ On A Prayer“, das mit Noten interpretierte Big-Mac-Menü. Schmeckt vielen, obwohl’s wirklich nicht gut ist, ruft Pickel an allen professoralen Sinnesorganen hervor und verkleistert mit seinem Pseudo-Hymnen-Wumms jeden Röhrenverstärker. Selbst in dieser Instrumentalversion, die sich leider trotz funky, funky Grundausrichtung nicht entscheidend vom Plastik-Poprock-Bombast des Originals distanziert. Darüber hinaus aber möchte ich Euch das mittlerweile siebte Album von Cookin’ On 3 Burners, Cookin’ The Books, sehr gerne als Empfehlung ans Herz legen. Auch wenn manch balladesker Beitrag wie zum Beispiel „I’m Coming Home To You“ mit Gastsängerin Stella Angelico arg gefällig klingt, sind die meisten Stücke doch messerscharfer Deep Funk, gespielt in schöner Orgel-Gitarre-Drums-Formation. Da sage ich, allerdings noch mit ein wenig Niederländisch quer im Kopf: Hup, Melbourne, hup! Beispielhaft sind diese beiden Songs: Das Instrumentalstück „No Bread For You“ erinnert erst an Dusty Springfields „Son of A Preacher Man“, dann an Booker T. & The M.G.’s – Soul mit Stax-Funk, viel besser hätten diesen spannungsreich verschleppten, minimalistischen Orgel-Funk wohl auch Steve Cropper, Donald Dunn und eben Booker T. nicht hingelegt. Dann „Away From My Heart“: Eigentlich eine handelsübliche Bluesballade, die dank des gefühlvollen Soulspirits von Gastsänger Wilson Blackley und dem blinden Verständnis des seit Jahrzehnten zusammen groovenden Trios zu Größerem aufblüht.

Label: Soul Messin’
Format: CD, LP, DL 24/44

www.cookinon3burners.com

PS: Wem der Name der Melbourner Combo bekannt vorkommt: 2016 hatten Cookin’ On 3 Burners mit ihrem damals bereits sieben Jahre alten Song „This Girl“ einen Nummer-eins-Hit in Deutschland – allerdings im Remix des französischen DJs Kungs.

Birds On A Wire – Nuées ardentes

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Jetzt wiederum möchte ich eine Lanze brechen, ach was, Lanzen in Hunderterpacks, mit denen man zwei bis drei Kreuzzüge oder auch zwei- bis dreihundert Mittelaltermärkte ausrüsten könnte. Also, während der Tieflader mit den Lanzen draußen rückwärts in die Auffahrt manövriert, mache ich hier erstmal weiter. Wo waren wir? Coverversion! Auf einer ungewöhnlichen Platte fand der Professor eine wirklich wunderschöne Interpretation des Songs „Smalltown Boy“ von Bronski Beat. Mit zwei Frauenstimmen plus Cello und manch dezentem elektronischem Pling-Plang, die hier einen der markantesten Lieder der Alten Deutschen Welle auf links krempeln, einmal ordentlich durchkneten und dann frisch aufbügeln. Nuées ardentes nennt sich das Album. Da musste ich – Französisch hat beim Professor den gleichen Stellenwert wie Niederländisch – schnell mal die Übersetzungsmaschine ankurbeln. Gemeint sind wohl brennende Vulkanwolken, whatever. Jedenfalls säuseln sich die französisch-amerikanische Sängerin Rosemary Standley und die französisch-brasilianische Cellistin und Sängerin Dom La Nena auf Nuées ardentes so formvollendet und irgendwie hitzeerzeugend ins Glückszentrum des Professors, dass ich das Album gerne ein zweites und womöglich ein drittes Mal hören möchte … Ach, das ist längst passiert, ruft mir gerade eine meiner multiplen Persönlichkeiten zu, na denn. Ein Coverversionenalbum, das mit minimalistischen Mitteln und einem reduzierten Mix aus Folk, Pop, Chanson und Barock-Anklängen Songs von Leonard Cohen, The Cure und The Doors, aber auch von eher unbekannten Künstlern – wie der italienische Komponist Stefano Landi aus dem 17. Jahrhundert oder die heute nahezu vergessene französische Sängerin Barbara – in neue Arrangements kleiden. Das ist schön, dezent schräg und einigermaßen seltsam.

Label: Sabia/Pias Recordings
Format: CD, LP, DL 24/44

www.birdsonawiremusic.com

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