HMS Gran Finale 50
Die neuen HMS Gran Finale 50 knüpfen an die legendäre HMS-Serie an, wurden jedoch technisch vollständig überarbeitet und modernisiert. Die heutige Stromversorgung ist komplexer, HiFi-Anlagen sind digitaler geworden, weshalb Kabel höhere Anforderungen an Schirmung und Störsicherheit erfüllen müssen – und nicht zuletzt sind mit USB und LAN auch einige vollkommen neue Anschlussformen hinzugekommen. Seit der Übernahme des Unternehmens durch die SILTECHGROUP wird mit neuer Software, neuen Materialien und präziser Fertigung gearbeitet.

Der Wiedererkennungswert ist gleichwohl hoch: Die neue Serie kommt in schweren, edlen Kabeln mit vereinfachtem Innenleben (dank monokristallinem Kupfer) sowie mit den typischen HMS-„Barrels“ daher. Carbon-Schirmungen ersetzen die altbekannten Ferritkerne und sollen ein offeneres Klangbild ermöglichen. Die Kabel wurden auch stärker als bei der „Ur-Serie“ an ihre jeweiligen Zwecke angepasst: Je nach Typ setzt HMS nun unterschiedliche Kupferqualitäten, Isolierungen und Leitergeometrien ein; die Lautsprecherkabel verzichten sogar vollständig auf eine Schirmung.
Im Hörtest zeigen die Gran Finale 50 vor allem eines: Transparenz. Die Kabel schaffen einen tiefschwarzen Hintergrund, aus dem Details klar hervortreten – von Saxofon-Anblasgeräuschen bis zu subtilen Basslinien. Sie legen unabhängig vom Genre musikalische Strukturen offen und arbeiten geschmacksneutral. Die Kabel kosten ihr Geld, haben aber auch einen hohen Gegenwert und zählen für Anlagen, bei denen die Verkabelung integraler Teil der Gesamtinvestition ist, zur allerersten Wahl.
Hier geht’s zum Test der HMS Gran Finale 50 Kabelfamilie.



