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Everest Ascent Musikserver

Everest Ascent

High-End Musikserver

Everest Ascent

Everest Audio Labs stellt den Musikserver Ascent mit proprietärer USB-One-Karte vor.

Der Musikserver Everest Ascent kombiniert eine vollständig linear geregelte ATX-Stromversorgung mit einer dedizierten USB-Schnittstelle und einem speziell angepassten AudioLinux-Betriebssystem.

Everest Audio Labs hat die neueste Version seines Musikservers Ascent vorgestellt, einer digitalen Quelle für anspruchsvolle High-End-Audiosysteme. Das neue Modell verfügt serienmäßig über die proprietäre PCIe-Karte Everest USB One sowie eine vollständig linear geregelte ATX-Stromversorgungsarchitektur und eine speziell für die Plattform entwickelte Softwareumgebung. Die neuen Produkte spiegeln den Ansatz des Unternehmens bei der Entwicklung digitaler Audioquellen wider, bei dem insbesondere die Stromversorgung, elektrische Störungen und Latenzzeiten im Mittelpunkt stehen.

Proprietäre USB-Schnittstelle als Herzstück

Everest Ascent Musikserver

Eines der wesentlichen Merkmale des Everest Ascent ist die Integration einer hauseigenen USB-Schnittstelle. Die Everest USB One ist ein proprietärer PCIe-USB-Hostcontroller, der speziell für Musikserver und Computer entwickelt wurde, die in hochwertigen Audiosystemen als digitale Quellen zum Einsatz kommen.

Anstatt auf eine handelsübliche Schnittstelle zurückzugreifen, hat Everest Audio Labs die Karte parallel zur Stromversorgung und Softwareumgebung des Servers entwickelt. Nach Angaben des Unternehmens ermöglicht dieser integrierte Ansatz eine gezielte Optimierung des Zusammenspiels zwischen der Computerplattform und der Verbindung zu einem externen Digital-Analog-Wandler (DAC).

In der Standardkonfiguration des Ascent wird die USB One über eine eigene lineare Stromversorgung gespeist, die durch eine Superkondensatorbank unterstützt wird. Auch das Betriebssystem ist auf extrem niedrige Latenzzeiten optimiert.

„Wir wollten, dass Ascent lange Hörsitzungen zu einem Vergnügen macht, mit einem sehr geschmeidigen, natürlichen Klang, frei von digitalen Artefakten. Dieses Ziel hat seine Entwicklung geleitet. Die Entwicklung unserer eigenen USB-One-Karte gibt uns die Möglichkeit, einen wichtigen Teil der Verbindung zwischen Server und DAC zu optimieren. Wir können sie parallel zur Stromversorgung und Software des Ascent entwickeln und das Ergebnis anschließend in einem vollständigen Hörsystem bewerten“, erklärt Adam Mokrzycki, Inhaber von Everest Audio Labs.

Vollständig linear geregelte ATX-Stromversorgung

Everest Ascent Musikserver

Die Stromversorgung ist ein weiterer zentraler Aspekt des Ascent-Konzepts. Der Server nutzt eine vollständig linear geregelte Stromversorgungsarchitektur zur Bereitstellung aller standardmäßigen ATX-Spannungsschienen: +12 V, +5 V, +3,3 V, +5 VSB und -12 V.

Die Stromversorgung umfasst sieben unabhängige Linearregler. Separate Versorgungsbereiche sind dabei für das Speichersystem und die Ausgangskarte vorgesehen. Nach Angaben des Herstellers soll diese Anordnung Schaltstörungen reduzieren und es ermöglichen, die einzelnen Komponenten entsprechend ihren jeweiligen Anforderungen mit Strom zu versorgen.

Das Hauptnetzteil basiert auf einem abgeschirmten Transformator mit 250 VA und einer Siebkapazität von 320.000 µF. Speicher und Audioschnittstelle werden über getrennte Versorgungsbereiche gespeist, sodass sie nicht auf dieselbe Stromversorgungsstufe angewiesen sind.

Nach Angaben des Unternehmens soll diese Architektur stabile Betriebsbedingungen für das Mainboard und die Schaltung gewährleisten, die für die Übertragung des digitalen Signals zum DAC verantwortlich ist. Dies gilt auch bei wechselnden Lastbedingungen.

Dedizierte USB-Stromversorgung mit Superkondensatoren

Der USB-Ausgangsbereich verfügt über einen eigenen Transformator mit 60 VA und eine separate lineare Stromversorgung mit einer Siebkapazität von 29.000 µF.

Zusätzliche Energiespeicherkapazität stellt eine Bank aus zwei Superkondensatoren mit jeweils 450 F bereit. Sie ist Bestandteil der Stromversorgung der USB-One-Karte. Laut Everest Audio Labs tragen die Superkondensatoren dazu bei, eine niedrige Quellimpedanz aufrechtzuerhalten und Energie bereitzustellen, wenn sich der momentane Strombedarf der Karte verändert.

Durch die Trennung dieses Versorgungsbereichs von der Hauptstromversorgung des Computers kann das Unternehmen zudem die Betriebsbedingungen der USB-Schnittstelle unabhängig optimieren.

Everest USB One: auch separat erhältlich

Parallel zum Ascent-Server hat Everest Audio Labs die USB One als eigenständiges Produkt vorgestellt. Die PCIe-Karte ist für kompatible Musikserver und Computer konzipiert und bietet eine Alternative zu den standardmäßigen USB-Anschlüssen auf Mainboards in digitalen Audiosystemen.

Zu den technischen Merkmalen gehören ein SC-Cut-Quarzoszillator mit geringem Phasenrauschen sowie extrem rauscharme LT3042-Spannungsregler. Der Oszillator liefert den Referenztakt für den USB-Controller. Bei seiner Stromversorgung und den Betriebsbedingungen wurde laut Hersteller besonderes Augenmerk auf eine möglichst störungsarme Auslegung gelegt.

Die Taktgeberschaltung befindet sich in einem separaten, CNC-gefrästen Metallgehäuse und ist mit einer vibrationsdämpfenden Masse behandelt. Diese Maßnahmen sollen eine Abschirmung gewährleisten und mechanische Einflüsse auf den Oszillator reduzieren.

Die USB One verwendet die in Computern übliche Versorgungsspannung von 5 V, wodurch sich die Karte unkompliziert in kompatible Systeme integrieren lassen soll.

Mit der separat erhältlichen Karte können Besitzer anderer kompatibler Musikserver die USB-Schnittstelle von Everest nutzen, ohne gleich die komplette Ascent-Plattform anschaffen zu müssen. Innerhalb des Ascent profitiert die Karte zusätzlich von ihrer dedizierten Stromversorgung und der vorkonfigurierten Softwareumgebung des Servers.

Lüfterlose Kühlung und Aluminiumgehäuse

Everest Ascent Musikserver

Der Everest Ascent basiert auf einer Intel-N100-Plattform und ist mit 16 GB RAM sowie einer 500 GB großen System-SSD ausgestattet. Für die eigene Musikbibliothek lässt sich zusätzlicher Speicherplatz mit einer Kapazität von bis zu 8 TB konfigurieren.

Nach Angaben von Everest Audio Labs wurden sowohl der Arbeitsspeicher als auch die System-SSD mit Blick auf möglichst niedrige Latenzzeiten ausgewählt. Das System befindet sich in einem Aluminiumgehäuse mit seitlichen Kühlkörpern, die eine passive Kühlung ohne Lüfter ermöglichen. Dadurch kann der Server im Hörraum betrieben werden, ohne Geräusche zu verursachen, wie sie bei einer aktiven Kühlung entstehen können.

Das Gerät wird in Polen entwickelt und in Handarbeit gefertigt. Sowohl die Front- als auch die Rückseite bestehen aus 12 mm starkem, CNC-gefrästem Aluminium. Das massive Gehäuse und die seitlichen Kühlkörper dienen sowohl der mechanischen Stabilität als auch der Wärmeableitung.

Die Abmessungen des Gehäuses betragen 430 × 353 × 109 mm, das Gewicht liegt bei 13 kg.

Angepasste AudioLinux-Software und Wiedergabeoptionen

Auf dem Ascent läuft eine speziell für Everest Audio Labs angepasste Version von AudioLinux. Die Softwareumgebung ist auf niedrige Latenzzeiten und reduzierte Hintergrundaktivitäten ausgelegt und bildet einen integralen Bestandteil des abgestimmten Hardware- und Softwarekonzepts.

Der Server wird vorkonfiguriert ausgeliefert. Über das Konfigurationsmenü können Händler die passende Wiedergabesoftware auswählen. Zur Verfügung stehen Roon, Roon Bridge, MPD und HQPlayer NAA.

Diese Flexibilität ermöglicht es, den Ascent entweder als zentralen Musikserver eines Wiedergabesystems oder als Netzwerk-Endpoint innerhalb einer bestehenden Roon- oder HQPlayer-Konfiguration einzusetzen. Die verfügbaren Softwareoptionen bieten zudem die Möglichkeit, den Server an unterschiedliche Systemarchitekturen anzupassen, ohne dass sich Kunden selbst um die Konfiguration der zugrunde liegenden Betriebsumgebung kümmern müssen.

Everest LAN One als Ethernet-Alternative

Everest Ascent Musikserver

Obwohl die USB One die serienmäßige Schnittstelle des Ascent darstellt, bietet Everest Audio Labs auch die Möglichkeit, den Server mit der proprietären Everest LAN One-Karte zu konfigurieren.

Diese Alternative richtet sich an Systeme, bei denen der Server nicht über USB, sondern über Ethernet mit einem DAC oder Netzwerkplayer verbunden wird. Die Wahl der Schnittstelle hängt somit von den unterstützten Anschlussmöglichkeiten der jeweiligen Audiokomponente und der Architektur des gesamten Audiosystems ab.

Darüber hinaus gibt das Unternehmen an, dass der Server einen späteren Austausch der Schnittstellenkarte sowie Software-Upgrades unterstützt. Dadurch lässt sich seine Konfiguration an veränderte Anforderungen des Audiosystems anpassen.

Everest Ascent Musikserver

Verfügbarkeit und Preis

Der Musikserver Everest Ascent inklusive USB-One-Karte ist ab sofort zum Preis von 8.000 Euro inklusive Mehrwertsteuer erhältlich. Die separat erhältliche PCIe-Karte Everest USB One kostet 800 Euro inklusive Mehrwertsteuer.

Everest Audio Labs gibt für beide Produkte eine reguläre Lieferzeit von drei Wochen an. Der weltweite Vertrieb erfolgt sowohl direkt über das Unternehmen als auch über Fachhändler.

Sowohl für den Ascent als auch für die USB One gilt eine Herstellergarantie von 24 Monaten. Weitere Informationen zur LAN-One-Konfiguration und zu anderen verfügbaren Optionen sind direkt bei Everest Audio Labs oder über die jeweiligen Händler erhältlich.

www.everestaudiolabs.com

Die angezeigten Preise sind gültig zum Zeitpunkt der Evaluierung. Abweichungen hierzu sind möglich.